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Neugestaltung Getreidegasse: Die Chance nutzen und Barrierefreiheit herstellen!

22.03.2016Planung: Altstadt

Die Stadt, der Altstadtverband und die Geschäftsleute müssen endlich an einen Strang ziehen und für barrierefreie Zugänge ihrer Geschäftslokale sorgen!

Einheitlich barrierefrei? Von wegen! Während die zuständige Baustadträtin Barbara Unterkofler schöne Reden hält, zeigt ein kurzer Lokalaugenschein in der Getreidegasse und in der Klampferergasse, dass die Eingänge zu den Geschäftslokalen auch nach der Neugestaltung nicht barrierefrei sind. Nicht nachvollziehbar ist, warum seitens der Bauabteilung unter der Verantwortung des Ressorts Unterkoflers nicht mehr unternommen wird, damit im Zuge der Neugestaltung endlich barrierefreie Eingänge geschaffen werden. Insbesondere bei denjenigen Geschäftseingängen, bei denen die Stadt den erforderlichen Höhenausgleich durch Pflasterung herbeiführen kann.

„Barrierefreiheit sieht anders aus! Barbara Unterkofler sollte sich nicht nur über die schöne Gestaltung des ersten Abschnittes in der Klampferergasse freuen, sondern endlich dafür sorgen, dass bei der Neugestaltung der Getreidegasse nicht wieder die gleichen Fehler gemacht werden, wie in der Linzergasse. Dort hat man eine einmalige Chance vertan, endlich für einheitliche Barrierefreiheit zu sorgen. In der Klampferergasse sieht es leider nicht viel besser aus, keiner der Geschäftseingänge ist wirklich barrierefrei", ärgert sich Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

Seit 1.1.2016 ist das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Angeblich hat die Stadt alle Geschäftsleute auf die gesetzliche Verpflichtung zur Herstellung der Barrierefreiheit hingewiesen, dennoch hat keiner der Geschäftsleute im ersten Abschnitt der Sanierung die Chance genutzt, um die Eingänge neu zu gestalten. „Die Geschäftsleute und der Altstadtverband brauchen sich nicht zu wundern, wenn Menschen mit Behinderungen lieber die stadtnahen Einkaufszentren besuchen und dort einkaufen", stellt Haller fest.

„Die zuständige Baustadträtin muss in ihren regelmäßigen Sprechstunden vor Ort  gemeinsam mit dem Altstadtverband den Geschäftsleuten in der Getreidegasse endlich klar machen, dass Barrierefreiheit ein Muss ist. Gleichzeitig hat Barbara Unterkofler aber auch dafür Sorge zu tragen, dass die Geschäftsleute, wo immer es möglich ist, von der Stadt dabei unterstützt werden. Erste Berichte und der erste Lokalaugenschein lassen leider darauf schließen, dass dies nicht der Fall ist bzw. die Fehler der Linzergassen-Sanierung wiederholt werden ", erklärt Gemeinderätin Ingeborg Haller abschließend.

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