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Trotz Klimawandel: Fetisch Auto feiert fröhliche Urständ

10.03.2016Natur und Umwelt: Klimaschutz | Natur und Umwelt

Gaisbergrennen bedeutet Lärm und Abgase mitten in der Stadt und im Naherholungsgebiet Gaisberg

Die Tinte des im vergangenen Dezember in Paris beschlossenen Klimaschutzabkommens ist noch nicht einmal getrocknet, da sendet die Stadt Salzburg bereits das nächste verheerende Signal: Gegen die Stimmen der Bürgerliste/DIE GRÜNEN wurde im heutigen Kulturausschuss beschlossen, den Residenzplatz gleich die nächsten drei Jahre für das Gaisbergrennen zur Verfügung zu stellen.

Jedes Jahr wird bekanntlich ein Wochenende lang alles in der Stadt und am Gaisberg dem Fetisch Auto untergeordnet: Die historische Altstadt genauso wie das beliebte Naherholungsgebiet. Es ist bekannt, dass 30 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxids vom Verkehr herrühren. Dazu kommt noch die Tatsache, dass die Lärm- und Abgasbelastung in der Innenstadt gerade an Feiertagen eine Zumutung ist, sowohl für die BewohnerInnen, als auch die PatientInnen der anliegenden Krankenhäuser. Und was den Gaisberg betrifft, so wird ein Naherholungsgebiet für die Salzburgerinnen und Salzburger als Rennstrecke für lautstarke Oldtimer-Boliden missbraucht.

„Das Gaisbergrennen bedeutet Lärm und Abgase mitten in der Stadt und im Naherholungsgebiet Gaisberg. Ich bin enttäuscht, dass den anderen Parteien die Folgen solcher Rennen nach wie vor einfach egal sind. Gerade nach den Ergebnissen des Klimagipfels im Dezember sollten solche Veranstaltungen durch die Stadt nicht mehr unterstützt werden", erklärt Gemeinderat Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

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