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Bildungscampus Gnigl nach Franz Ofner benennen: Bürgerliste/DIE GRÜNEN unterstützen Vorschlag des KZ-Verbandes

03.02.2016Demokratie

Ingeborg Haller: Die öffentlichen Krokodilstränen von ÖVP-GR Wörndl sind ebenso unglaubwürdig wie unangebracht

Gemeinderätin Ingeborg Haller hat in der heutigen Sitzung des Gemeinderates den Antrag eingebracht, den Bildungscampus Gnigl nach Franz Ofner, einem der wichtigsten Widerstandskämpfer gegen das NAZI-Regime, zu benennen. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN unterstützen mit diesem Antrag einen Vorschlag des KZ-Verbandes, was ÖVP-Gemeinderätin Wörndl aber dennoch nicht davon abhält, in einer Presseausendung scheinheilige Kritik zu üben. Wenn die Bürgerliste/DIE GRÜNEN eine Benennung des Bildungscampus nach Franz Ofner unterstützen, dann hat dies nichts mit Frauenpolitik zu tun sondern einzig und allein mit der Ehrung dieses bedeutenden Widerstandskämpfers. Die von GR Wörndl öffentlich vergossenen Krokodilstränen sind unangebracht.

„Frau Wörndl strapaziert das Argument der Frauensolidarität genau dann, wenn es um die Ehrung eines der wichtigsten Widerstandskämpfer geht. Franz Ofner hat für die Freiheit Österreichs sein Leben gelassen. Um ihn zu ehren, schlägt der KZ-Verband eine Benennung des Bildungscampus Gnigl vor und die Bürgerliste/DIE GRÜNEN unterstützen das", stellt Gemeinderätin Ingeborg Haller klar.

Wörndl und die ÖVP machen sich unglaubwürdig, wenn sie bemängeln, die Bürgerliste setze sich nicht genug für die Anerkennung bedeutender Salzburgerinnen ein. Gerade Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern seit Jahren, dass mehr Straßen und Plätze in der Stadt Salzburg nach Frauen benannt werden müssen. Der Initiative der Bürgerliste/DIE GRÜNEN ist es auch zu verdanken, dass von der Stadt Salzburg bereits eine Liste mit „Kandidatinnen" für diese Benennungen ausgearbeitet wurde. All diese Tatsachen scheinen Frau Wörndl in den letzten Jahren jedoch entgangen zu sein.

Platzbenennung nach Josef Klaus im Jahr 2010 mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ

Nicht entgangen sein dürfte der Gemeinderätin allerdings, dass im Jahr 2010 auch mit ihrer Stimme ein Platz in Nonntal nach dem ÖVP-Politiker  Dr. Josef Klaus benannt wurde. Der Gegenantrag der Bürgerliste wurde von ÖVP und SPÖ abgelehnt. Die Tatsache, dass damit erneut ein Platz in der Stadt Salzburg nach einem Mann benannt wurde, schien GR Wörndl damals nicht im Geringsten zu stören.

„GR Wörndl hat damals trotz berechtigter Bedenken für die Benennung nach Josef Klaus gestimmt. Und wenn es um die Ehrung eines Widerstandskämpfers geht, dann kommt sie mit der Keule der Frauensolidarität daher? Dieses Vorgehen ist einfach unglaubwürdig. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN bleiben dabei: Wir unterstützen den Vorschlag des KZ-Verbandes, den Bildungscampus Gnigl nach dem Widerstandskämpfer Franz Ofner zu benennen", so Gemeinderätin Ingeborg Haller  abschließend.

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