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Offene Fragen bei Neuerrichtung öffentlicher WC-Anlagen

26.01.2016Soziales

Amtsbericht viel zu kurzfristig vorgelegt. Beschlussfassung im Bauausschuss wäre nicht seriös

Im heutigen Bauausschuss wurde die Sanierung bzw. Neuerrichtung öffentlicher WC-Anlagen nach dem „ONE for ALL"-Konzept diskutiert. Von der Bürgerliste/DIE GRÜNEN  wurden dabei Bedenken geäußert.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben Klubberatungen beantragt. Grund dafür sind aber, anders als von der SPÖ behauptet, nicht „optische" Bedenken. Der äußerst kurzfristig vorgelegte Amtsbericht lässt inhaltlich einige Fragen offen, die vor einer Beschlussfassung geklärt gehören.

  • Selbstreinigende WC-Brillen sind in vielen Ländern längst Standard, wenn es um öffentliche Toiletten-Anlagen geht. In Salzburg wären diese jedoch nicht vorgesehen, weil teurer.
  • Die farblich nicht genügend kontrastierende Innenraumgestaltung ist für Menschen mit Sehbehinderungen nicht angemessen.
  • Die erst kürzlich auf Initiative der Bürgerliste/DIE GRÜNEN eingerichtete Fachstelle für Barrierefreies Bauen wird laut Amtsvorschlag bei der weiteren Umsetzung der WC-Sanierungen nicht mehr berücksichtigt.
  • Der Amtsbericht wurde – wie nicht zum ersten Mal im Bauausschuss – extrem kurzfristig vorgelegt. Weitere Beratungen oder ein Hinterfragen werden dann unter Hinweis auf angeblichen „Zeitdruck" einfach nicht mehr zugelassen. Unter diesen Voraussetzungen ein Konzept für sämtliche städtischen WC-Anlagen zu beschließen, ist nicht seriös.

„Menschen im Rollstuhl sind einfach darauf angewiesen, sich mit den Händen vom Rollstuhl aufs Klo umzusetzen. Die SPÖ scheint das jedoch nicht begriffen zu haben – jedenfalls legt dies ihre heute veröffentlichte Presseaussendung nahe. Wenn die Bürgerliste/DIE GRÜNEN selbstreinigende WC-Brillen fordert, dann hat das nichts mit ‚besonderen Bedürfnissen' zu tun, sondern es ist eine notwendige hygienische Maßnahme", stellt GR Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses, klar.

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