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Feinstaub, Lärm und Waldbrandgefahr: Bürgermeister soll Feuerwerksverbot prüfen

28.12.2015Natur und Umwelt | Natur und Umwelt: Gesundheit

Verzicht schont jedenfalls Umwelt, Gesundheit und Nerven

So schön sie auch sind, private Feuerwerke stellen ein echtes Risiko dar: Der so verursachte Feinstaub kann besonders bei Kindern und Menschen mit Vorerkrankungen zu Atemwegs- und Herz-Kreislaufbeschwerden führen – von den vielen Verletzungen einmal ganz abgesehen. Und wegen des besonders warmen und trockenen Winters besteht dieses Jahr auch noch akute Brandgefahr!

Die ungewöhnlich milden Temperaturen und mangelnde Niederschläge haben in ganz Österreich die Waldböden stark ausgetrocknet. Selbst kleine Funken können schon zum Brand führen, wie jüngst im Tiroler Pitztal. Auch in Salzburg hat es seit langem keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben und die Sonne tut das ihre dazu, dass die hiesigen Wälder und das Laub am Boden staubtrocken und damit leicht entzündlich sind. In Tirol hat es diesbezüglich jüngst sogar Warnungen des dortigen Landesforstdirektors gegeben, Böller oder Raketen in der Nähe von Wäldern abzuschießen. In Osttirol bleibt deshalb in mehreren Gemeinden das Feuerwerksverbot auch zu Silvester aufrecht.

„Im Zentrum der Stadt Salzburg gibt es mit dem Kapuziner- und dem Mönchsberg bekanntlich zwei Waldgebiete, die durch Feuerwerkskörper gefährdet sind, in Brand zu geraten. Mich wundert, dass hier der Bürgermeister auch heuer das eigentlich geltende Feuerwerksverbot aufhebt", warnt Gemeinderat Bernhard Carl vor unabsehbaren Folgen für die Stadtwälder. „Nachdem es jetzt wegen der anhaltenden Trockenheit auch in Teilen Osttirols verboten ist, Feuerwerk zu zünden, ist der Bürgermeister dringend aufgerufen, diese Option auch mit den hiesigen Experten zu besprechen und gegebenenfalls jegliches Feuerwerk heuer zu verbieten."

Neben Brandgefahr, Feinstaubbelastung und der immer noch unterschätzten Verletzungsgefahr durch Pyrotechnik bedeutet auch der Feuerwerks-Lärm ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko – ganz zu schweigen von der enormen Belastung, den er für kriegstraumatisierte Menschen und Kleinkinder bedeutet. Aber auch Haus- und Wildtiere sind nachweisbar gestresst.

„Angesichts der immens hohen Feinstaubbelastung und der giftigen Stoffe, die in den Raketenabgasen enthalten sind, und der hohen Brandgefahr wegen des anhaltend trockenen Wetters sollten die Salzburger heuer auf Silvesterfeuerwerk verzichten. Sie würden damit auch traumatisierten Menschen und der Tierwelt einen großen Gefallen tun", so Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.

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