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Gaisberg per Elektrobus: Tropfen auf heißen Stein

02.11.2015Natur und Umwelt | Planung: Verkehr

PKW-Maut soll Gratis-E-Bus finanzieren

Am Freitag wurde bekanntlich ein Elektrobus am Gaisberg getestet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser soll das bisherige, dieselbetriebene Fahrzeug ersetzen. Begründet wird dies mit dem Umweltgedanken – und ist somit eigentlich zu begrüßen.

Wer aber an sonnigen Herbst-, Winter- oder Frühlingstagen schon einmal auf dem Gaisberg war, wird bemerkt haben, dass sich dort hunderte Autos die Straße hinaufwinden. Sie bilden dabei nicht nur oft sogar einen Stau, die Fahrer parken ihre Fahrzeuge an den unmöglichsten Stellen. Halteverbote werden ignoriert, Wiesen, die eigentlich für PKW tabu sein sollten, werden ohne Skrupel befahren.

Der Gaisbergbus, eine Alternative für all jene, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Berg fahren wollen, wird derzeit nur von wenigen angenommen. Der Vorschlag der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, an stark frequentierten Tagen eine Maut einzuheben und damit Gratisfahrten mit dem Bus zu finanzieren und den Individualverkehr zu verringern, hat in der letzten Gemeinderatsperiode keine Mehrheit gefunden.

„Der Gaisberg leidet als Naherholungsgebiet extrem unter dem Autoverkehr. Lärm, schlechte Luft und verparkte Wiesen sind die Folge. Ein Elektrobus ist zwar eine Verbesserung für die Umwelt und somit ein Schritt in die richtige Richtung - im Vergleich zu den hunderten Autos, die bei Schönwetter auf den Gaisberg strömen, ist er aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Eine Maut für alle jene, die nicht auf ihr eigenes Auto verzichten wollen und die einen Gratisbus finanziert, würde eine echte Entlastung für das wunderbare Naherholungsgebiet Gaisberg bringen", zeigt sich Bernhard Carl, Umwelt- und Verkehrssprecher der Bürgerliste/die Grünen überzeugt und wird sich für eine entsprechende Umsetzung stark machen.

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