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Wer steckt hinter den Salzburger Straßennamen?

21.10.2015Demokratie

GR Ingeborg Haller: „Zusatztafeln sind ein wichtiger Schritt. Bei NS-belasteten Personen sind Straßenumbenennungen sinnvoll. Dann könnten endlich Salzburger WiderstandskämpferInnen eine öffentliche Ehrung erfahren“

Ab November sollen Erläuterungstafeln  im öffentlichen Raum sichtbar sein und erklären, wer hinter den Salzburger Straßennamen steckt.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben den Vorschlag,  Zusatztafeln bei Straßennamen anzubringen, schon vor Jahren gemacht und entsprechende Anträge gestellt. Umso erfreulicher ist es, dass dieses Vorhaben jetzt auf Grundlage des Amtsberichtes vom März 2015 umgesetzt wird.

Straßen sind ein identitätsstiftender Teil der Geschichte einer Stadt, sodass eine kritische Analyse der Namensgeber unter Berücksichtigung des zeithistorischen Kontextes  sowie die Anbringung von Erklärungstafeln  notwendig und wichtig sind.

„Bei historisch belasteten Persönlichkeiten, wie beispielsweise Heinrich Damisch, oder Josef Thorak, einem der Lieblingsbildhauer von Hitler, sollten  jedoch – unter Einbeziehung der betroffenen AnwohnerInnen – Straßenumbenennung durchgeführt werden. Denn mit der Straßenbenennung bleibt immer auch eine Würdigung der Person verbunden", ist Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste/DIE GRÜNEN und Mitinitiatorin des Personenkomitees STOLPERSTEINE überzeugt.

„Es gibt eine Reihe von Salzburger WiderstandskämpferInnen, für die bereits STOLPERSTEINE verlegt wurden, die für eine Straßenbenennung in Frage kommen und somit endlich eine Würdigung erfahren würden ", so Haller abschließend.

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