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Nein zum Kahlschlag bei AIDS-Hilfe in Salzburg!

06.08.2015Soziales

Wohnortnahe Beratungsstellen müssen erhalten bleiben

„Es ist der falsche Weg, bei niederschwelligen Beratungsstellen im Gesundheitsbereich zu kürzen. Die AIDS-Hilfe Salzburg ist die einzige Einrichtung, bei der wohnortnah Schnelltests durchgeführt werden können und Personen rasch Hilfe erhalten". Gemeinderätin Ulrike Saghi kritisiert das geplante Aus für die AIDS-Hilfe von Seiten des Bundes: „Die fatale Botschaft an die Bevölkerung ist nämlich eine Verharmlosung der HIV/AIDS-Problematik."

Das Argument, dass sich die medizinische Situation für Betroffene verbessert habe, greife zu kurz. „Es geht hier auch um die psychosoziale Betreuung, um Beratung und um eine Vor-Ort-Unterstützung von bereits infizierten oder an AIDS erkrankten Menschen", so Saghi, die auf 30 Jahre erfolgreicher AIDS-Hilfe Arbeit in Österreich verweist.

Die AIDS-Hilfe leiste wichtige Informations- und Präventionsarbeit und biete Workshops und Seminare für Jugendliche, Lehrende und SozialarbeiterInnen an. „Diese Arbeit ist enorm wichtig, damit junge Menschen aufgeklärt und weitere Infizierungen vermieden werden können. Es ist verantwortungslos hier zu sparen", plädiert die Vorsitzende des Sozialausschusses.

Es sei ein Faktum, dass HIV-infizierte Menschen und Menschen, die an AIDS erkrankt sind, von Diskriminierung betroffen sind. „Diesen Menschen eine rasche und professionelle Hilfe vorzuenthalten, ist inakzeptabel", schließt Gemeinderätin Ulrike Saghi.

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