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Rückwärtsgewandte Verkehrspolitik mit öffentlichen Mitteln

22.04.2015Planung: Verkehr | Planung: Altstadt

GR Bernhard Carl: Was tun die Altstadt-Kaufleute für all jene KundInnen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad in die Stadt kommen wollen?

Mit „gratis Parken“ in der Mönchsberggarage wollen die Altstadtkaufleute wieder mehr Menschen in die Salzburger Altstadt locken und so ihre Umsätze ankurbeln. Für diese Verkehrspolitische Steinzeit-Aktion sollen laut Geschäftsführerin Inga Horny ganze 100.000 Euro in die Hand genommen werden – Geld, das zu einem guten Teil von der öffentlichen Hand kommt: Immerhin erhält der Altstadtverband jährlich mehr als 800.000 Euro von der Stadt Salzburg.

 

„Mit öffentlichen Geldern den Autoverkehr zu bewerben und weiter zu bevorzugen, kann bestenfalls als rückwärtsgewandte Verkehrspolitik bezeichnet werden. Umso schlimmer ist es, dass für diese Aktion auch noch öffentliche Gelder verwendet werden“, kritisiert Gemeinderat Bernhard Carl. Der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellt die Frage: „Was tun die Innenstadtkaufleute eigentlich, um mehr Menschen mit dem Bus in die Stadt zu bringen? Was tut der Altstadtverband für Kundinnen und Kunden, die mit dem Fahrrad zum Einkaufen kommen? Derzeit kommt ein zu großer Teil der Kundinnen und Kunden noch mit dem Auto. Angesichts des nicht kleiner werdenden Salzburger Verkehrsproblems werden in Zukunft aber immer mehr Menschen auf Öffentliche und alternative Verkehrsmittel umsteigen. Eine Aktion für diese Kundinnen und Kunden würde den Altstadtkaufleuten sicherlich gut anstehen.“

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