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366-Euro-Ticket: Preiserhöhung ist ein Schuss ins eigene Knie

24.03.2015Planung: Verkehr

GR Bernhard Carl: „Nach nur einem Jahr? Diese Erfolgsgeschichte darf nicht kaputt gemacht werden. Tempo-80-Gelder könnten Finanzierungslücken schließen.“

Seit einem Jahr gibt es das 366-Euro-Ticket für den Öffentlichen Verkehr in der Stadt Salzburg und seither ist es ein voller Erfolg: Allein von Juli bis Dezember wurden 3.685 Jahrestickets verkauft, das sind um 84 Prozent mehr als in den Jahren davor. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN sprechen sich daher vehement gegen die nun laut Medienberichten geplante Verteuerung aus.

 

„Das 366-Euro Ticket nach nur einem Jahr schon teurer zu machen ist wie ein Schuss ins eigene Knie. Diese Verteuerung ist das denkbar schlechteste Signal und die traurige Antwort auf die Frage: Wie mache ich eine Erfolgsgeschichte kaputt“, stellt Gemeinderat Bernhard Carl klar.

 

Salzburg kann mit dem Wiener Öffi-System nicht konkurrieren. Und trotzdem werden die Tarife in unserer Stadt so lange erhöht, bis Bus fahren in Salzburg teurer ist, als in Wien. „Das 366-Euro-Ticket hat uns gezeigt: Die SalzburgerInnen zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr zu bewegen ist möglich. Von alleine passiert das aber nicht“, so Carl.

 

Der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN schlägt deshalb vor: „Einnahmen durch Tempo 80-Verstöße könnten dazu verwendet werden, eventuelle Finanzierungslücken beim 366-Euro-Ticket zu schließen. Das wäre vernünftig, konsequent und es käme den SalzburgerInnen direkt zugute – bei Mobilität, Umwelt und Gesundheit“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl.

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