RSS
f
Startseite > Presse > Obdachlosen die medizinische Betreuung verweigern? ÖVP und FPÖ blamieren sich im Sozialausschuss
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Obdachlosen die medizinische Betreuung verweigern? ÖVP und FPÖ blamieren sich im Sozialausschuss

12.03.2015Soziales

12.500 Euro für Virgilbus beschlossen. GR Ulrike Saghi: „Wir alle haben die moralische Verpflichtung zu helfen“

Alles andere als sozial gaben sich Volkspartei und Freiheitliche in der heutigen Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Salzburg. „Sozialpolitische Maßnahmen nur in Verbindung mit ordnungspolitischen Maßnahmen“, so das ständig wiederholte Mantra der ehemals christlich-sozialen Law-and-Order-Partei. Heißt im Klartext: Die ÖVP will keine finanzielle Unterstützung für den Virgilbus und die medizinische Betreuung von Obdachlosen. Und zwar solange, bis sie sich mit ihrer Forderung nach einem Bettelverbot durchgesetzt hat. Statt auf soziale Verantwortung setzt man auch weiterhin alles daran, die FPÖ von rechts zu überholen.

 

„Der Virgilbus ist eine wichtige Einrichtung, denn er stellt für viele Menschen die einzige erreichbare medizinische Betreuung dar. So groß die Schande auch ist, dass es den Virgilbus in einer Menschenrechtsstadt Salzburg überhaupt geben muss, so gut ist es aber auch, dass wir ihn haben. Wir alle haben die moralische Verpflichtung zu helfen, doch leider scheinen das weder ÖVP noch FPÖ zu begreifen. Die medizinische Betreuung von Obdachlosen mit dem Thema Betteln zu verknüpfen ist daher nichts anderes als der politische Griff in die unterste Schublade“, stellt Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses klar.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Obdachlosen die medizinische Betreuung verweigern? ÖVP und FPÖ blamieren sich im Sozialausschuss
RSS
f