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„Sound of Music“-Museum: Tourismusprojekt darf nicht zulasten der Salzburger Kulturlandschaft gehen

25.02.2015Kultur

GR Bernhard Carl: Mirabellgarten als Standort fragwürdig

Einem Bericht der heutigen SN zufolge wurde das Salzburg Museum von Bürgermeister Heinz Schaden mit der Erarbeitung eines Konzepts für ein „Sound of Music“-Museum im Mirabellgarten beauftragt. Das ist keine neue Idee und auch keine sehr kreative.

 

Der geistige Architekt der Salzburger Museumslandschaft Dieter Bogner, der auch für die Erarbeitung des weltweit beachteten Musemsrundganges in der Salzburger Altstadt verantwortlich zeichnet, war offenbar in die Planungen nicht mal einbezogen.

 

„Das ‚Sound of Music‘-Museum ist ein rein touristisches Projekt und kein kulturelles. Geld dafür sollte nicht aus dem ohnehin schon knappen Kulturbudget der Stadt Salzburg kommen. Genau das ist aber der Fall, wenn nun das Salzburg Museum mit der Ausarbeitung eines Konzeptes beauftragt wurde: Das Tourismusprojekt Sound of Music-Museum geht zulasten der Kulturlandschaft“,  kritisiert Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

 

Der Tourismus ist fraglos die wirtschaftliche Grundlage der Stadt. Jahr für Jahr steigen die Nächtigungszahlen – auch ohne ein „Sound of Music“ Museum. „Angesichts dieser sich ständig überbietenden Erfolgsmeldungen,  muss aber dennoch die Frage erlaubt sein: Wo wollen wir hin im Tourismus-Sektor? Wie viel ist gut für Salzburg, was verträgt die Stadt? Das ‚Sound of Music‘-Museum richtet sich mit seinem Angebot ausschließlich an TouristInnen. Das kulturelle Leben in der Stadt bringt es jedoch kein Bisschen weiter“, so der Gemeinderat.

 

Für die Bürgerliste/DIE GRÜNEN scheint das ehemalige Barockmuseum in Verbindung mit dem Schloss Mirabell und dessen einzigartigem Garten  als Standort ebenso fragwürdig, wie das zuvor vom Bürgermeister ins Auge gefasste Schloss Hellbrunn.

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