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Italienische Städte machen es vor: Verbot von privatem Feuerwerk ist die einzig ehrliche Lösung

29.12.2014Natur und Umwelt | Natur und Umwelt: Gesundheit | Natur und Umwelt: Umweltschutz

GR Bernhard Carl: „nicht Fisch und nicht Fleisch: Spezialzonen sind nicht überwachbar und keine Hilfe gegen die enorme Feinstaubbelastung“

Privates Feuerwerk könnte nach einem Vorschlag der Neos nur mehr in speziellen Zonen und unter Aufsicht gezündet werden. Wie diese Regelung überwacht werden soll und was sie gegen die enorme Feinstaubbelastung rund um Silvester helfen soll, beinhaltet dieser Vorschlag allerdings nicht. Für die Bürgerliste/DIE GRÜNEN steht fest: Ein Verbot der privaten Silvesterknallerei, wie mehrere Städte in Italien es bereits vorgemacht haben, ist die einzige Lösung.

 

Pyrotechnik ist gefährlich und sollte nur von ExpertInnen eingesetzt werden. Zahlreiche Unfälle beweisen dies Jahr für Jahr. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass für alle SalzburgerInnen, die eine Silvesterrakete abschießen möchten, auch eine Aufsichtsperson gestellt werden kann. Wie die Neos trotzdem eine Überwachung gewährleisten wollen, wenn hunderte Feiernde gleichzeitig ihre Feuerwerkskörper anzünden, müssen sie erst noch erklären

 

Sinnlos ist die Idee von Aufsichtszonen leider auch dann, wenn es gegen die enorme Feinstaubbelastung rund um Silvester geht. Jedes Jahr sprengen die Werte die Grenzen des Gesundheitsverträglichen. Sämtliche Belastung an einigen, wenigen Orten innerhalb der Stadt zu konzentrieren, hilft da nur wenig: Im besten Fall tritt eine Verzögerung ein, bis sich der Feinstaub in der ganzen Stadt verteilt – ganz zu schweigen von der Gesundheitsgefährdung innerhalb dieser Zonen.

 

„Es ist gut, dass nun auch die Neos die gesundheitsschädliche Feinstaubbelastung und die physische Gefahr durch privates Feuerwerk erkennen. Leider ist ihr Lösungsvorschlag aber weder Fisch noch Fleisch. Aufsichtszonen, in denen hunderte Menschen gleichzeitig ihre Silvesterraketen abfeuern wollen, sind einfach nicht überwachbar – und gegen gesundheitsschädlichen Feinstaub helfen sie überhaupt nicht“, erklärt Bernhard Carl.

 

„Auch wenn manche es noch immer nicht wahrhaben wollen: Ein Verbot der privaten Silvesterknallerei ist die einzige Lösung gegen die enorme Feinstaubbelastung. Was in zahlreichen italienischen Städten möglich ist, das muss sich doch auch in Salzburg umsetzen lassen. Jahr für Jahr sorgt die Stadt für ein wunderschönes Feuerwerk zum Jahreswechsel. Wieso also noch privates Geld verpulvern und Verletzungen riskieren?“, so der Gemeinderat der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

 

PS: Laut Österreichischem Pyrotechnikgesetz ist Feuerwerk das ganze Jahr über untersagt. Allerdings hat der Bürgermeister die Möglichkeit, dieses Verbot zu Silvester kurzzeitig aufzuheben. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern Heinz Schaden daher auf, diese Ausnahme nicht mehr zu erteilen.

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