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Eduard Paul Tratz: Spät aber doch - Ehrenbürgerschaft wird aberkannt

05.12.2014Demokratie

NS-Vergangenheit kann nicht länger ignoriert werden. Nacht fast acht Jahren ringt sich der Gemeinderat der Stadt endlich zu diesem längst überfälligen Schritt durch

Seit 25. Jänner 2007 (damalige Presseunterlage liegt bei) fordern die Bürgerliste/DIE GRÜNEN  die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Eduard Paul Tratz, nachdem die Rolle von Tratz im Nationalsozialismus durch engagierte Historiker und Journalisten bekannt gemacht worden war. Ein Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Robert Hoffmann bestätigte die Vorwürfe.  Trotzdem hat es  fast acht Jahre (!) gedauert, bis der Bürgermeister dem Gemeinderat endlich einen Amtsbericht zur Aberkennung der Ehrenbürgerschaft vorlegt.

Angesichts der jüngsten Serie rechtsextremer Straftaten ist es umso wichtiger, dass die Stadt Salzburg deutliche Signale zur Abgrenzung von jeglicher Nähe zum Nationalsozialismus aussendet. Gerade deshalb macht eine Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Tratz auch 69 Jahre nach Kriegsende noch Sinn.

„Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN begrüßen die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Eduard Paul Tratz ausdrücklich. Jemand mit einer derart tiefen Verbindung zum Nationalsozialismus kann nicht Ehrenbürger der Stadt Salzburg sein. Unverständlich bleibt aber, warum es fast acht Jahre gedauert hat, bis sich der Gemeinderat zu diesem längst überfälligen Schritt durchringen konnte – immerhin waren die Fakten längst bekannt“, erklären Klubobmann Helmut Hüttinger und Gemeinderätin Ingeborg Haller.

Antrag 2007: Aberkennung der Ehrenbuergerschaft (PDF, 1600k)
Presseunterlage 25.1.2007 (PDF, 60k)

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