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Gegen Rechtsextremismus und für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

26.11.2014Demokratie

Feierlicher Festakt zur Wiedererrichtung des Euthanasiemahnmals im Kurgarten:

Die Stadt Salzburg hat heute im Rahmen eines Festaktes die Wiedererrichtung und Erweiterung des im Mai 2014 zerstörten Euthanasiemahnmal begangen.  „Mit der feierlichen Wiedereinweihung hat die Stadt Salzburg ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gesetzt“, stellt GR Ingeborg Haller, die bereits im Mai eine Gedenkfeier angeregt hatte, fest.

 

Am 14.5.2014 entdeckten Mitarbeiter des Gartenamtes die Zerstörung des Euthanasie-Mahnmals im Kurgarten. Als „äußerst abstoßende Schandtat und Anschlag auf die Mitmenschlichkeit“ bezeichnete Bürgermeister Heinz Schaden die Zerstörung. Die Betroffenheit war und ist groß. Nach den Stolperstein-Schändungen und den Nazi-Schmieraktionen, war diese Zerstörung ein weiterer unerträglicher Akt neonazistischer Wiederbetätigung in der Stadt Salzburg. Eine besonders verletzliche Opfergruppe des NS-Terrors wurde symbolisch erneut angegriffen.

Heute erfolgte im Rahmen eines Festaktes die Wiedereinweihung des Euthanasie-Mahnmals im Salzburger Kurgarten. Das aus dem Jahr 1991 stammende Mahnmal von Otto Saxinger wurde nicht nur wiedererrichtet, sondern darüber hinaus um die Namen der Opfer und die Jahreszahl der Zerstörung „2014“ ergänzt.

 

Während das Mahnmal wieder instand gesetzt wurde, kann die Polizei noch immer keinen Fahndungserfolg vorweisen. „Landespolizeidirektor Ruf ist einmal mehr aufgefordert, genügend Personal zur Verfügung zu stellen, damit diese verwerfliche Tat endlich aufgeklärt wird“, so GR Ingeborg Haller abschließend.

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