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Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus erneut beschmiert

10.11.2014Demokratie

Ingeborg Haller: Wir brauchen eine Sonderermittlungsgruppe gegen rechtsextreme Umtriebe in der Stadt

„Es ist unerträglich, wie sich rechtsextreme Schmieraktionen und Zerstörungswut in der Stadt Salzburg häufen und die Verbrechen nach wie vor ungeklärt bleiben. Wo bleiben die Ermittlungsergebnisse der Polizei“, fragt sich Ingeborg Haller angesichts der neuesten Schmieraktion.

 

Obwohl die Stadt Salzburg seit geraumer Zeit mit neonazistischen Übergriffen konfrontiert ist, ist es der Polizei bis dato nicht gelungen, diese Verbrechen aufzuklären. Dass dieses Thema äußerste Brisanz hat, zeigt die aktuelle Nazi-Schmieraktion am Salzburger Kommunal Friedhof. Laut neuester Meldung des ORF wurde das Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus wieder beschmiert. Es ist sicher kein Zufall, dass die Nazi-Schmieraktion genau zum Zeitpunkt des Gedenkens an das Novemberpogrom stattgefunden hat.

 

„Wo bleiben die Ermittlungsergebnisse der Polizei, warum ist es nicht möglich diese unerträglichen Schmieraktionen sowie die Zerstörung des Euthanasiemahnmals endlich aufzuklären“, fragt sich Ingeborg Haller, Mitinitiatorin des Personenkomitees STOLPERSTEINE und Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN anlässlich der neueste Schmieraktion. Das sind keine Kavaliersdelikte sondern Verbrechen gegen das Verbotsgesetz, die endlich ein Ende haben müssen. Neben Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit, ist die Polizei – insbesondere Landespolizeidirektor Ruf – aufgefordert, endlich genügend Personal zur Verfügung zu stellen, damit diese Schandtaten rasch ein Ende haben und der/die Täter dingfest gemacht werden. „Ich fordere daher erneut eine SOKO zu Aufklärung neonazistischer Verbrechen in unser Stadt“, so Ingeborg Haller abschließend.

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