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Bericht über Einkommensgerechtigkeit im Unternehmen Magistrat hängt weiter in der Warteschleife

29.09.2014Demokratie | Demokratie: Verwaltung | Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Wo bleibt der mehrfach zugesagte Einkommenstransparenzbericht für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Magistrats?

"Nur mehr Transparenz hilft bei der Beseitigung von Einkommensunterschieden“, ist Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN überzeugt.

 

Ab 14 Oktober arbeiten Frauen in der Stadt Salzburg „gratis“. Seit Wochen machen Plakate des Frauenbüros der Stadt Salzburg auf die Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau aufmerksam und regen zum Nachlesen und zum Nachdenken an. Eine gute Aktion der Frauenbeauftragten, die zu Bewusstseinsbildung beitragen soll.

 

Wie aber schaut es im Unternehmen „Magistrat“ mit der Einkommensgerechtigkeit aus? Um diese Frage beantworten zu können, bräuchte es einen Einkommenstransparenzbericht, der seit mehr als drei Jahren überfällig ist.

 

Bereits im Jahr 2011 hat BM Schaden anlässlich der Feier zu 100 Jahre Frauentag angekündigt, die Stadt werde einen Beitrag zur Einkommensgerechtigkeit leisten und freiwillig einen Einkommenstransparenzbericht erstellen: „So legen wir noch heuer einen Einkommensbericht vor, der die Gehälter der Frauen und Männer im Magistrat Salzburg vergleicht“, berichtet Schaden, „zu diesem Schritt gesetzlich verpflichtet sind nur private Unternehmen ab 1000 MitarbeiterInnen. Wir als öffentliche Einrichtung schließen uns freiwillig an.“ (PA BM Schaden vom 8.3.2011)

Bis jetzt ist freilich nichts passiert. In einer Anfragebeantwortung vom November 2013 wurde die umgehende Vorlage eines Berichtes über die Einkommensgerechtigkeit in Aussicht gestellt. Der Bericht liegt immer noch nicht vor.

 

Trotz mehrerer Absichtserklärungen und eines aufrechten Gemeinderatsbeschlusses, hat die Stadt Salzburg bis heute keinen geschlechterspezifischen Einkommenstransparenzbericht für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen  des Magistrats vorgelegt.

„Nur wenn wir über Einkommensunterschiede Bescheid wissen, können wir auch etwas gegen ungerechte Benachteiligungen unternehmen. Es ist daher höchst an der Zeit, dass die Stadt endlich ihren eigenen Vorsatz umsetzt und einen entsprechenden Einkommenstransparenzbericht erstellt“, fordert Gemeinderätin Ingeborg Haller anlässlich des Equal Pay Day 2014.

Einkommenstransparenzbericht - Anfrage und Beantwortung (PDF, 104k)

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