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Öffi-Preise: Erhöhung ist das falsche Signal

28.05.2014Planung: Verkehr

Bernhard Carl: 366-Euro-Jahresticket macht nur dann wirklich Sinn, wenn es zumindest für den gesamten Zentralraum gilt

Wie heute gleich mehreren Medienberichten zu entnehmen ist, erhöht der Salzburger Verkehrsverbund ab 1. Juli die Ticketpreise. Eine Einzelfahrt kostet im Vorverkauf künftig 1,70 Euro und im Bus 2,50 Euro, die 24-Stunden-Karte 3,40 Euro und damit um jeweils 10 Cent mehr. Im Bus kostet die Einzelfahrt sogar 2,50 Euro (plus 10 Cent), die 24-Stundenkarte 5,50 Euro (plus 20 Cent).

„In Zeiten zunehmender Verkehrsbelastung und täglicher Staus ist diese Preiserhöhung ein denkbar schlechtes Signal. Anstatt die SalzburgerInnen durch günstige Preise und ein besseres Angebot zum Umstieg auf die Öffis zu bewegen, wird der Obus teurer gemacht. Gerade „Spontanfahrten“, bei denen Obusmuffel auf den Geschmack kommen könnten, werden unattraktiv, stellt Gemeinderat Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN klar.

Mit 1. Juli neu eingeführt wird auch das sogenannte „Cityticket“: eine Jahreskarte für die Stadt um 366 Euro. Dieses Jahresticket ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung – wenn es im Kampf gegen das Salzburger Verkehrsproblem aber etwas bewirken soll, dann muss es zumindest für den gesamten Zentralraum gelten.

„Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN begrüßen die Idee eines günstigen Jahrestickets in der Stadt – immerhin fordern wir diese Maßnahme schon seit Jahren. Das Bekenntnis zum Öffentlichen Verkehr darf aber nicht an den Stadtgrenzen enden. Wirklich sinnvoll ist dieses Jahresticket deshalb nur, wenn es zumindest dem gesamten Zentralraum zugute kommt. Nur dann bekommen wir auch den PendlerInnenverkehr in den Griff“, so Carl.

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