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Herr Vizebürgermeister Preuner, es ist unerträglich!

27.02.2014Demokratie

Distanzieren Sie sich endlich von Ihrem Büroleiter!

Die jüngst bekannt gewordenen Ausfälle des Büroleiters von Vizebürgermeister Harald Preuner, Bernd Huber, bestätigen leider einmal mehr, wes Geistes Kind er ist. Die unverschämte Herabwürdigung türkischer Mordopfer einer deutschen Terror-Organisation kommentiert er in seiner Kolumne in der Kameradschaftszeitung Kamerad Aktiv durch spaltenlange Zitierung eines deutsch-türkischen Autors ua. mit folgenden Worten:

„Brennen irgendwo von Türken bewohnte Häuser im Lande, so schweben sofort deutsche Ministerpräsidenten und türkische Botschafter vor Ort ein und betrachten mit betroffenen Gesichtern  Schutt und Asche. Muss von einem Neonazi angesteckt worden sein. Eine kriminaltechnische Analyse ist nicht nur entbehrlich, sondern unerwünscht, wenn nicht sogar peinlich, könnte sie doch so etwas Langweiliges wie einen technischen Defekt oder Fahrlässigkeit seitens der Hausbewohner selbst als Ursache zu Tage fördern und die von allen flehentlich herbeigesehnte Gedankenverknüpfung „Türkenhaus, Nazi, Brand“ im öffentlichen Bewusstsein zumindest ankratzen…Manch ein grün-links gestrickter Journalist oder Politiker wünscht sich sogar, dass so eine Glatze doch endlich einmal ein Feuer in einem Türkenhaus legen möge, damit man die „Biodeutschen“ dann derart mit der Nazikeule verprügeln kann, dass sie sich jeden Tag auf dem Marktplatz unter der türkischen, eher aber muslimischen Flagge versammeln und Rituale der Unterwerfung vollziehen…“ (Kameradschaft Aktiv 2013/1112)

Wohlgemerkt, damit kommentiert Huber den Prozess über eine beispiellose Mordserie, der acht türkische und ein griechischer Kleinunternehmer zum Opfer fielen!

Aber auch gegenüber Salzburger Politikern ist Huber deutlich. So schreibt er in Kameradschaft Aktiv zu Landesrat Heinrich Schellhorn und Stadtrat Johann Padutsch folgendes:

 

“Welcher marxistischen Mottenkiste führende Repräsentanten der Grünen entsprungen sind, konnte auch aus dem Feldzug des grünen Landesrates Heinrich Schellhorn gegen das Wohnungseigentum und seines marxistischen Zwillingsbruders in der Stadt Salzburg, Johann Padutsch (…) zu ersehen.” (Kameradschaft Aktiv 2013/0910)

Die Serie solcher Äußerungen des Büroleiters von Harald Preuner könnte fortgesetzt werden. Doch was sagt sein Chef Preuner dazu? Die Vorwürfe gegen Bernd Huber seien an den Haaren herbeigezogen, sagte Preuner gegenüber dem ORF Salzburg. Huber sei ein aufrechter Familienvater. Er vertraue seinem Sekretär voll und ganz. Er habe Bernd Huber geraten, seinen Rechtsanwalt einzuschalten, ergänzte der Vizebürgermeister.

„Herr Vizebürgermeister Preuner, es reicht! Distanzieren Sie sich endlich von den unerträglichen Ausfällen Ihres Büroleiters“, fordert Klubobmann Helmut Hüttinger. „Wenn Sie das noch immer nicht tun, sind Sie dafür mitverantwortlich, dass von Ihrem Büroleiter rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird. Das ist eines Vizebürgermeisters der Stadt Salzburg unwürdig“, so Hüttinger.

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