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Enorme Belastung: BürgerInnnen-Initiative bezieht im Gemeinderat klar Stellung gegen den Mega-Ausbau der Mönchsberggarage

05.02.2014Planung | Planung: Verkehr | Planung: Altstadt

Bürgerliste/Die Grünen werden sich auch weiterhin mit voller Kraft gegen den verkehrspolitischen Unsinn einsetzen

Die Diskussion über den geplanten Mega-Ausbau der Mönchsberggarage beherrschte die heutige Sitzung des Gemeinderates. In der aktuellen Stunde kamen sowohl BefürworterInnen, als auch GegnerInnen der Erweiterung zu Wort.

Während SPÖ und ÖVP weiterhin an der Garagenerweiterung und damit an einem zusätzlichen Verkehrserreger ersten Ranges in der Innenstadt festhalten, steht für Stadtrat Johann Padutsch und die Bürgerliste/Die Grünen fest: „3.600 zusätzliche Fahrten pro Tag und eine monatelange Belastung von AnrainerInnen und Umwelt durch die geplante Mega-Baustelle sind einfach unzumutbar. Noch dazu hat Salzburg bereits mehr innerstädtische Parkgaragen-Plätze pro Einwohner, als jede andere Stadt Österreichs, ausgenommen Innsbruck. Wir werden uns deshalb auch weiterhin mit voller Kraft gegen diesen verkehrspolitischen Unsinn einsetzen – denn nichts anderes ist die geplante Garagen-Erweiterung."

„Die Menschen sind in Sorge. Es geht um diese Stadt und ihre Entwicklung", machte Roswitha Müller, Sprecherin der BürgerInnenitiative gegen den Ausbau der Mönchsberggarage während der „Aktuellen Stunde" im Gemeinderat deutlich. So wie die Bürgerliste/Die Grünen, fordern auch die BürgerInnen die Parkgaragengesellschaft schon seit Wochen vergeblich auf, endlich Daten über die geplante Erweiterung sowie die tatsächliche Auslastung der bestehenden Garage zu veröffentlichen. Und auch Baustadträtin Claudia Schmidt (ÖVP) blieb die zuvor noch via Medien angekündigten neuen Auslastungszahlen schuldig – ebenso wie Bürgermeister Heinz Schaden und Vizebürgermeister und ÖVP-Chef Harald Preuner.

Anstatt auf Transparenz zu setzen, und die BürgerInnen der Stadt angemessen zu informieren, setzen die ProponentInnen der Garagen-Erweiterung weiterhin auf Schweigen. So konnte oder wollte im heutigen Gemeinderat auch keiner von ihnen erklären, was denn mit den 95.000 Kubikmetern Ausbruchmaterial, die am Krauthügel zwischengelagert werden sollen, letzten Endes geschehen soll. Weder welchen Weg die dafür nötigen 100 LKWs pro Tag durch die Stadt nehmen sollen wurde beantwortet, noch wohin der gesamte Bauschutt letztlich gebracht wird.

„Seit Jahren wird in Salzburg eine Diskussion darüber geführt, wie in der Innenstadt eine deutliche Reduktion des Verkehrs erreicht werden kann. Gleichzeitig wollen SPÖ und ÖVP nun mitten in der Altstadt 650 neue Parkplätze und damit einen gigantischen Verkehrserreger errichten – unsinniger geht es wohl kaum. Anstatt die geplanten 25 Millionen Euro in Parkplätze zu investieren sollten wir uns besser überlegen, wie wir mit diesem Geld den Öffentlichen Verkehr attraktiveren und zukunftsfähige Verkehrslösungen zustande bringen können", stellen Stadtrat Johann Padutsch und die Bürgerliste/Die Grünen klar.

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