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Notunterkunft im Winter: Ein Gesamtkonzept muss endlich her

17.12.2013Soziales

Ulrike Saghi: Fehlende Strukturen sind unzumutbar – sowohl Obdachlose als auch für ehrenamtliche Helfer

Jahr für Jahr werden in Salzburg durch die Wirtschaftskrise mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Und Jahr für Jahr fehlt es in der Stadt Salzburg an allen Ecken und Enden, wenn es darum geht, diesen Menschen zu helfen. Während der kalten Jahreszeit mangelt es vor allem an Notquartieren – besonders an solchen für obdachlose Frauen. Dies kritisieren nicht nur Gemeinderätin Ulrike Saghi und die Bürgerliste/die Grünen, sondern auch der Salzburger Caritas-Direktor Johannes Dines.

„Die Menschen sind verzweifelt. Wer im Winter kein Dach über dem Kopf hat, der schläft eben in der Radgarage, in den Wehrtürmen am Kapuzinerberg oder sogar beim Umwelttunnel Liefering. Doch statt diesen Menschen zu helfen, vertreibt man sie von einem Ort an den nächsten", erklärt Ulrike Saghi.

Die Gemeinderätin kritisiert die jahrelange Untätigkeit der Stadt. Schließlich mangelt es nicht erst seit gestern an Notunterkünften. „Seit Jahren wissen wir, dass es in der Stadt Salzburg zu wenige Notquartiere gibt – besonders für Frauen. Und genauso lange versuchen wir, mit Provisorien über die Runden zu kommen. Dieser Zustand ist nicht mehr tragbar. Die ständigen Provisorien sind eine Zumutung, sowohl für die zuständigen Sozialeinrichtungen, als auch für die vielen ehrenamtlichen Helfer – und erst recht für die Notleidenden. Damit muss jetzt endlich Schluss ein. Ich fordere die Stadt auf, endlich ein tragfähiges Gesamtkonzept zu erarbeiten, wie wir diesen Menschen helfen können", erklärt Ulrike Saghi. Für die Gemeinderätin und die Bürgerliste/die Grünen ist klar: Die Stadt muss endlich die notwendigen Strukturen schaffen, damit in Winternächten niemand mehr ohne Obdach sein muss.

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