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Volksgartensauna: Neustart nur auf dem Papier

12.11.2013Planung

Neue BetreiberInnensuche soll jahrelange Untätigkeit von Baustadträtin Claudia Schmidt kaschieren

Zwei Jahre lang hatte die für die Salzburger Immobilien Gesellschaft (SIG) zuständige Baustadträtin Claudia Schmidt von der ÖVP Zeit, einen Betreiber für die marode Volksgartensauna zu finden. Zwei Jahre lang ist nichts passiert, zwei Jahre lang modert das Gebäude schon vor sich hin. Nun will Schmidt von vorne beginnen – warum die Suche dieses Mal erfolgreicher verlaufen soll,  erklärt die Baustadträtin jedoch nicht. An den Ausschreibungskriterien selbst wurde nämlich so gut wie nichts verändert.

„Zwei Jahre lang hat man erfolglos abgewartet, ob sich nicht doch noch ein Investor für die Volksgartensauna findet. Jetzt will die Baustadträtin erneut suchen – nach genau denselben Kriterien. Warum also sollte diesmal mehr dabei herauskommen, als eine Beschäftigungstherapie für die SIG?", fragt Bürgerlisten-Gemeinderätin Ingeborg Haller.

Seit 2010 steht die Volksgartensauna leer, das Gebäude verfällt zusehends. Will man die Sauna erhalten, so wie es der Salzburger Gemeinderat eigentlich beschlossen hat, ist höchste Eile geboten – doch nach wie vor passiert nichts. 800.000 Euro, so eine Schätzung aus dem Jahr 2011, müssen mindestens in die Hand genommen werden, um das alte Gebäude wiederzubeleben. Aufbringen soll das Geld ein noch zu findender Investor und zukünftiger Betreiber der Sauna und des angeschlossenen, ca. 300 m² großen Gastronomiebetriebes.

„Die Baustadträtin war jahrelang nicht Willens oder nicht fähig, einen Betreiber zu finden. Jetzt will sie einen neuen Anlauf nehmen, macht dabei jedoch genauso weiter wie bisher – und währenddessen bröckelt die Sauna-Ruine weiter vor sich hin", kritisiert Haller.

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