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Einkommensunterschiede: Mehr Transparenz hilft bei der Beseitigung von Benachteiligungen

29.10.2013Demokratie: Verwaltung

Stadt soll ihren eigenen Beschluss endlich umsetzen und einen geschlechterspezifischen Einkommenstransparenzbericht für MagistratsmitarbeiterInnen vorlegen

Trotz mehrerer Absichtserklärungen und eines aufrechten Gemeinderatsbeschlusses, schrittweise „Gender-Budgeting" einzuführen, bringt die Stadt Salzburg noch immer nicht zustande, was in Wien seit zwei Jahren erfolgreich umgesetzt wird: Einen geschlechterspezifischen Einkommenstransparenzbericht für MitarbeiterInnen des Magistrats.

„Nur wenn wir über Einkommensunterschiede Bescheid wissen, können wir auch etwas gegen ungerechte Benachteiligungen unternehmen. Es ist daher höchst an der Zeit, dass die Stadt endlich ihren eigenen Vorsatz umsetzt und einen entsprechenden Einkommenstransparenzbericht erstellt", fordert Bürgerlisten Gemeinderätin Ingeborg Haller, die in dieser Angelegenheit bereits eine Anfrage an Bgm. Heinz Schaden gestellt hat.

Auch auf Landesebene wird Transparenz in der Verwaltung nun zum Thema. In der morgigen Sitzung des Landtags stellen die Grünen einen dringlichen Antrag. Gefordert wird ein Einkommens-Transparenzbericht für die Bereiche der Landesverwaltung, ausgegliederter landeseigener Betriebe sowie Betriebe mit Landesbeteiligung.

Bgm. Heinz Schaden hatte auf Anfrage der Bürgerliste verkündet, dass die Stadt im Frühjahr 2012 freiwillig einen solchen Bericht vorlegen würde und dass man auch bereits mit dem Sammeln der nötigen Daten begonnen habe. Bis dato wurde jedoch nichts vorgelegt.

Wie es gehen kann, zeigt man in Wien bereits vor: Schon zum zweiten Mal wurde dort ein Einkommenstransparenzbericht vorgelegt, der die Jahresbruttoeinkommen von Männern und Frauen nach Gehaltsschema inklusive allfälliger Zulagen und Nebengebühren vergleicht.

Haller fordert die Stadt Salzburg daher auf, es den Wienern gleich zu tun, schnellst möglich mit der Erarbeitung eines solchen Einkommenstransparenzberichtes zu beginnen und diesen dann jährlich zu aktualisieren.

Zur Anfrage von Ingeborg Haller

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