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Schaden, Preuner und Schmidt beschließen Stau

02.10.2013Planung: Verkehr

Keines der selbst gesteckten Ziele wurde erreicht, alle Warnungen von Verkehrsexperten und Bürgerliste wurden in den Wind geschlagen. Die Konsequenzen haben nun die SalzburgerInnen zu tragen.

Die Schaden-Preuner-Schmidt-Verkehrsregelung, auch bekannt „Innenstadtregelung Neu", bringt keine Entlastung. Im Gegenteil: Verschlechterungen für den öffentlichen Verkehr, FußgängerInnen, Rad- und sogar AutofahrerInnen sind vorprogrammiert. Trotzdem wollen SPÖ und ÖVP diesen verkehrsplanerischen Unsinn am Samstag einführen. „Entgegen aller Warnungen der Verkehrsexperten, gegen die Bürgerliste und gegen mich als Planungsstadtrat", stellt Johann Padutsch klar.

„Von der Erreichbarkeit der Innenstadt über die Reduzierung des Durchzugsverkehrs bis hin zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs - keines der selbst gesteckten Ziele wurde auch nur ansatzweise erreicht", erklärt der Planungsstadtrat. „Trotzdem sollen hier 700.000 Euro für ein Provisorium ausgegeben werden."

Besonders der Anton-Neumayr-Platz, seine Besucher, und die dort lebenden AnrainerInnen werden unter der „Innenstadtregelung Neu" zu leiden haben. Bedenken, wie sie etwa vom Haus der Natur geäußert wurden, haben Schaden, Preuner und Schmidt einfach ignoriert. Stattdessen wird nun noch mehr Verkehr über den Neumayr-Platz geleitet. „Diese Regelung gefährdet tausende Fußgänger, besonders am Anton-Neumayr-Platz.", warnt Planungsstadtrat Johann Padutsch vor „zu viel Verkehr auf viel zu engem Raum".

Die unmittelbaren AnrainerInnen fühlen sich wortwörtlich überfahren. Während die Kaufmannschaft ausführlich informiert wurde, mussten jene, die mitten in der Stadt leben, um jedes Bisschen Information kämpfen. „Demokratiepolitisch ist das ein Wahnsinn", stellt Monika Baumgartner, Sprecherin der BürgerInneninitiative Gstättengasse klar. „Für uns Anrainer ist die ‚Innenstadtregelung Neu' die schlechteste aller Lösungen. Damit wird höchstens erreicht, dass immer mehr Anrainer die Innenstadt verlassen. Die Belastung durch den Verkehr wird so jedenfalls nicht geringer."

Die Öffentlichen Verkehrsmittel und alle SalzburgerInnen, die sie täglich benützen, gehören ebenfalls zu den Verlierern der „Innenstadtregelung neu". Für sich allein spricht schon die Tatsache, dass die Obus-Fahrer seit Dienstag die Kurve am Museumsplatz in Richtung Anton-Neumayr-Platz üben müssen. Verspätungen und unzufriedene Fahrgäste kommen noch dazu, wenn der Obus im unvermeidlichen Stau steckenbleibt. „Für den öffentlichen Verkehr wird es nicht besser. Es wird sogar schlechter", so Padutsch.

Dabei hätte es eine Alternative gegeben: Die „Variante 3", für die sich auch Planungsstadtrat Johann Padutsch und die Bürgerliste ausgesprochen haben, wird von zahlreichen Verkehrsexperten empfohlen - ganz im Gegensatz zur „Innenstadtregelung Neu". „Im Wesentlichen hätte das bedeutet: Die Verkehrsführung bleibt wie bisher, doch der unerwünschte Durchzugsverkehr muss raus."

Alle Fachleute haben bereits im Vorfeld vor Stau gewarnt, sollte die „Innenstadtregelung Neu" umgesetzt werden. SPÖ und ÖVP entscheiden sich, entgegen aller Warnungen von Fachleuten und Bürgerliste, nun aber für die Stau-Variante samt Gegenverkehr am Franz-Josef-Kai, deutlich mehr Verkehr am Anton-Neumayr-Platz und für die vorprogrammierten Staus.

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