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Es geht ja doch: Die Salzburg AG legt die Grundgehälter der beiden Vorstände offen

06.08.2013Demokratie

Transparenz ist auch bei allen anderen Gesellschaften mit Stadt- und Landesbeteiligung gefragt!

Jetzt sind die anderen Gesellschaften mit Stadt und Landbeteiligung an der Reihe: zu allererst der Salzburger Flughafen. Bekanntlich sind die Verträge der beiden Geschäftsführer  noch kurz vor der Wahl im Mai 2013 mit Zustimmung von SPÖ und ÖVP verlängert worden. Die beiden Geschäftsführer wären angesichts der aktuellen Debatte rund um den Flughafen gut beraten, dem Vorbild der Salzburg AG zu folgen und offen zu legen, was sie verdienen. Von öffentlichem Interesse ist auch das Verdienst des neuen Geschäftsführers der SIG (Städtische Immobiliengesellschaft) der mit 1.August seine Tätigkeit aufgenommen hat, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Es geht bei der Debatte nicht darum, den Führungskräften ihr Einkommen streitig zu machen. Wer gut arbeitet, soll auch ein angemessenes Geld verdienen. Die Offenlegung der Gehälter ist aber ein wichtiger Beitrag zur Einkommensgerechtigkeit. Die viel beschworenen Transparenz darf nicht nur im Kodex stehen, sondern muss auch gelebt werden, zeigt sich Bürgerlistengemeinderätin Ingeborg Haller über den ersten Schritt der Salzburg AG und die Veröffentlichung der Vorstandsgagen erfreut. Denn die Bevölkerung hat ein Recht, über sämtliche Gehälter und allfällige Zulagen der Vorstandsmitglieder öffentlicher Betriebe informiert zu werden.

Das Jahresbruttogehalt beträgt laut aktueller Aussendung der Salzburg AG siehe link unten) 222. 700,-- Euro. Das Grundgehalt ist der Höhe nach mit dem Bezug des Landeshauptmann gedeckelt. Allerdings fehlt ein wichtiger Bestandteil des Gehalts, nämlich die erfolgsabhängigen Prämien, die jährlich ausgeschüttet  werden und zwischen Null und max. 40 Prozent des Jahresbruttobezuges liegen können. Der Kodex sieht jedoch vor, dass selbstverständlich auch die Prämien und Zulagen auszuweisen sind. Ich erwarte mir daher, dass die Salzburg AG in einem zweiten Schritt auch die im Jahr 2012 ausgeschütteten Prämien ausweist, denn alles anderes wäre nur eine halbe Sache. Im Übrigen handelt es sich bei der laut Salzburg AG „in Medien kolportierten Zahl" von 313.800 Euro um keine Fantasiesumme, sondern um Durchschnittszahlen, die der Rechnungshof in seinen Einkommensbericht 2011 für das Jahr 2010 bei der SAG erhoben hat.

aktuelle Presseaussendung der Salzburg AG
Rechnungshofbericht 2011

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