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Vorprogrammiertes Verkehrschaos in der Innenstadt: Bauphase I um 410 000 Euro !

25.07.2013Planung: Verkehr

Sonderbauausschuss zur Umsetzung der umstrittenen Innenstadtregelung. Provisorium wird nicht halten und verursacht enorme Kosten

Die schon für den Sommer geplante und nun auf den Herbst verschobene Neuregelung des Verkehrs in der linken Altstadt wurde bekanntlich im letzten Gemeinderat von SPÖ und ÖVP gegen den Widerstand von Bürgerliste und FPÖ beschlossen.

Nunmehr liegt der Vergabeamtsbericht vor. Ein eigens dafür angesetzter Sonderbauausschuss, der am kommenden Dienstag, den 30.7.2013 stattfindet, soll mit den Stimmen der ÖVP und SPÖ die Umsetzung  des Verkehrschaos garantieren. Allein die unmittelbar notwendigen Maßnahmen, wie der Kreuzungsumbau am Museumsplatz , die Umbaumaßnahmen am Hanuschplatz sowie diverse Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen verschlingen 410 000 Euro.(Bauphase I)  In dieser Summe sind lediglich provisorische Maßnahmen enthalten , die Kosten für die definitive Gestaltung , insbesondere auch Neugestaltung der Griesgasse, die nach dem Umbau des Sternbräus  eine „Flaniermeile"  werden soll, sind dabei  noch nicht enthalten. Diese Maßnahmen  (Bauphase II) verschlingen dann noch einmal stattliche 2,1 Mio. Euro.

Aus Sicht der Bürgerliste ist die Umsetzung dieser Regelung ein Kniefall vor dem Altstadtverband sowie  der steinzeitlichen Verkehrspolitik der ÖVP. Denn der Altstadtverband hat in einer Aussendung im Juni bereits offengelegt, dass eine Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs „nicht das wichtigste Ziel sein kann". Auch Baustadträtin Schmidt von der ÖVP, die für die Umsetzung des Verkehrschaos verantwortlich zeichnet, hat erst jüngst medial verkündet, dass sie einen „Hochleistungsring für PKW" will und offenbar  nichts vom Vorrang für den öffentlichen Verkehrs hält.

„Warum die SPÖ  - entgegen der Ratschläge aller  Verkehrsexperten von Stadt und Land-  bei diesem teuren Verkehrsabenteuer - mitmacht, ist für mich unverständlich" kommentiert Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste und Mitglied des Bauausschusses, den vorliegenden Amtsbericht. Denn es liegt auf der Hand, es wird eine Variante umgesetzt, die weder den ÖV beschleunigt, noch für eine spürbare Verringerung des Verkehrs in der Altstadt sorgen wird. Gewährleistet ist damit aber jedenfalls, dass die Autofahrer, die von Mülln kommen, eine „Extrarunde" über den Anton-Neumayr-Platz, die Gstättengasse und die Münzgasse drehen dürfen, wenn sie weiter zur Staatsbrücke fahren wollen.

 „Das Chaos ist vorprogrammiert. Anstatt die Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu heben, wird rund um den Anton-Neumayr-Platz mehr Verkehr angezogen. Zum Leidwesen vor allem der 300.0000 FußgängerInnen, die jährlich das Haus der Natur besuchen. Und das Alles gibt es nicht gratis, im Gegenteil die Verkehrsregelung wird nicht nur Ärger und Chaos verursachen, sie kostet auch noch eine Menge Geld" so Haller abschließend.

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