RSS
f
Startseite > Presse > Verkehrspolitische Phantasien von Stadträtin Schmidt: zynischer geht's kaum!
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Verkehrspolitische Phantasien von Stadträtin Schmidt: zynischer geht's kaum!

23.07.2013Planung: Verkehr

ÖVP will zurück zu steinzeitlicher Verkehrspolitik

In den heutigen Salzburger Nachrichten ist zu lesen, wie ÖVP-Stadträtin Schmidt sich die Verkehrspolitik in der Stadt Salzburg vorstellt: Freie Fahrt für Autofahrer. Offenbar hat das Buhlen um die Stimmen der AutolenkerInnen schon begonnen. Grundlage für die Haltung der ÖVP sind zum Teil haarsträubende Argumente.

Mag ja sein, dass der Automarkt bei BewohnerInnen der Stadt Salzburg gesättigt ist. Jeder, der sich ein wenig mit der Verkehrsproblematik auseinander setzt weiß aber, dass das wahre Problem durch den Pendlerverkehr aus den Umlandgemeinden entsteht. Von einer Stagnierung des Verkehrsaufkommens kann  da keine Rede sein. Jährlich sind es 2,5 % und diese Zunahme wird bleiben, setzt man keine entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Aber auch andere Aussagen der ÖVP-Politikerin stoßen auf Verwunderung:

„Wo die Stadträtin ihre Erkenntnis her hat, zusätzliche Straßen würden keinen neuen Verkehr erzeugen, würde mich wirklich interessieren. Anerkannte Fachleute  sehen das deutlich anders. Ein Hochleistungsring klingt da schon wie eine gefährliche Drohung", so Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste.

Einige Prozente an Mehrbelastung auf stark befahrenen Straßen klingt wenig,  können in der Realität aber weit über 1000 zusätzliche PKW-Fahrten bedeuten. Dabei sind diese Straßen durch Lärm und Abgase heute schon heute lebensfeindliche Verkehrshöllen.

Klimaschutz, Luftschutz und Lärmschutz sind Themen, die auf den Nägeln brennen und denen sich auch die Stadt stellen muss. Das geht nur über Maßnahmen, die die Menschen zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel bewegen. Ein neuer Straßenring wie ihn  die ÖVP vorschlägt gehört sicher nicht dazu.

„Die Aussagen von Stadträtin Schmidt sind blanker Zynismus angesichts der Situation, dass viele Straßenzüge in der Stadt zu gesundheitsschädliche Lärmbelastungen aufweisen und durch den überbordenden Autoverkehr Stadteile wie Liefering zeitweise vollständig vom öffentlichen Verkehr abgeschnitten sind. Umwelt- und Gesundheitsschäden sind der ÖVP offenbar egal, sie will zurück in die verkehrspolitische Steinzeit." so Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Verkehrspolitische Phantasien von Stadträtin Schmidt: zynischer geht's kaum!
RSS
f