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Halbzeit der Bauarbeiten

09.07.2013Demokratie

Ein Augenschein vor Ort zeigt: Offenhalten des Überfuhrsteges während der Bauzeit technisch und finanziell kein Problem.

Statt angeblich 150.000 bis 500.000 Euro nur 3.000 Euro Mehrkosten fürs Offenhalten.

Eine Blamage für ÖVP-Baustadträtin Schmidt, die eine Totalsperre des Steges wollte.

Über Anregung von Richard Hörl  haben sich die Mitglieder des Bauausschusses heute vor Ort vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten am Überfuhrsteg überzeugen können. Was von Seiten des Ressort Schmidt /ÖVP als unmöglich und unfinanzierbar dargestellt wurde, ist jetzt Realität: Der Steg kann während der Bauarbeiten problemlos von RadfahrerInnen und FußgängerInnen benutzt werden. Die Mehrkosten für das Offenhalten des Steges betragen  lediglich € 3000,-- und nicht die zuvor  kolportierten    € 150 000,--

Nur unter Druck der Initiative „offener Steg" und der Bürgerliste  ist es gelungen, dass bei der Sanierung des desolaten Überfuhrstegs eine anwohnerfreundliche Lösung gefunden wurde. Denn wäre es nach  ÖVP-Baustadträtin Schmidt gegangen, hätte sie den Steg total gesperrt. Die Menschen hätten kilometerlange Umwege in Kauf nehmen müssen, um von der Josefiau nach Aigen bzw. Parsch zu gelangen.

Bekanntlich hat sich die Baustadträtin mit Händen und Füßen gegen das Offenhalten des Überfuhrsteges während der notwendigen Sanierung gewehrt. Um die von der Bürgerinitiative „offener Steg" geforderte Fußgänger- und Radfahrerfreundliche Lösung zu verhindern, sollten angebliche hohe Mehrkosten als Argument dienen. So meinte Schmidt im September vergangenen Jahres im Gemeinderat, Maßnahmen für das einseitige Offenhalten des Überfuhrsteges während der Sanierung hätten „eine Kostenspanne zwischen 150.000 und 500.0000 Euro". Im November 2012 ließ sie über die Medien ausrichten: Sollte es eine politische Mehrheit für das teilweise einseitige Offenhalten geben, „dann wird - gegen jede technische und ökonomische Vernunft - der Steg eben in dieser Variante saniert". (Salzburger Fenster vom 7.11.2012). Die Mehrkosten bezifferte sie damals mit 100.00 Euro.

Im Frühjahr dieses Jahres - als der Vergabeamtsbericht dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt wurde - zeigte sich, dass es weder eine deutliche Verlängerung der Bauzeit, noch relevante Mehrkosten gibt. Die von Schmidt geforderte Totalsperre während des gesamten Frühjahrs und Sommers 2013 wäre gerade einmal 3.000 Euro günstiger als ein Offenhalten des Steges für FußgängerInnen und RadfahrerInnen während der Bauzeit

In ihrer Einschätzung lag Schmidt aber ohnehin von Beginn an weit daneben. So hatte sie auch den Umweg für FußgängerInnen und RadfahrerInnen mit nur einem Kilometer beziffert, statt bis zu drei Kilometer und meinte, dass sie nicht wegen der" Bequemlichkeit einiger Betroffener" Steuergeld verschwenden wolle.„Diese Haltung der Stadträtin belegt, dass ihr die Bedürfnisse der AnrainerInnen, die diesen Steg im Alltag als wichtige Verbindung nutzen, von Anfang an kein Anliegen waren. Mit ihren monatelangen Aussagen, dass eine benutzerfreundliche Sanierung ökonomisch unvernünftig und baulich unmöglich ist, hat sie sich lediglich blamiert", stellt Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste und Mitglied des Bauausschusses fest. 

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