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Gemeinderat beschließt Verkehrschaos in der Innenstadt

03.07.2013Planung: Altstadt

BL-Klubobmann Hüttinger: „Provisorium wird nicht halten und verursacht dennoch enorme Kosten."

Die schon für den Sommer geplante und nun in den Herbst verschobene Neuregelung des Verkehrs in der linken Altstadt wurde heute im Gemeinderat von SPÖ und ÖVP gegen den Widerstand von Bürgerliste und FPÖ beschlossen. Für BL-Klubobmann Helmut Hüttinger ist die Entscheidung ein Kniefall vor dem Altstadtverband. Denn dieser hat in einer Aussendung am 12. Juni offengelegt, dass eine Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs „nicht das wichtigste Ziel sein kann". Somit ist auch klar: Beschlossen wird eine Variante, die weder den ÖV beschleunigt, noch für eine spürbare Verringerung des Verkehrs in der Altstadt sorgen wird. Gewährleistet ist damit aber jedenfalls, dass die Autofahrer, die von Mülln kommen, eine „Extrarunde" über den Anton-Neumayr-Platz, die Gstättengasse und die Münzgasse drehen dürfen, wenn sie weiter zur Staatsbrücke fahren wollen.

„Das Chaos ist vorprogrammiert. Anstatt die Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu heben, wird rund um den Anton-Neumayr-Platz mehr Verkehr angezogen. Zum Leidwesen vor allem der 300.0000 FußgängerInnen, die jährlich das Haus der Natur besuchen. Wozu das gut ist, konnte mir noch niemand erklären. Dieses Provisorium wird nicht halten und verursacht dennoch Kosten von 450.000 Euro", so Hüttinger.

Nicht umsonst hatten sich im Vorfeld alle Verkehrsexperten des Landes und der Stadt gegen die nun beschlossene Variante ausgesprochen. „Verantwortlich dafür sind SPÖ und ÖVP, die werden den AnrainerInnen und den BesucherInnen der Altstadt erklären müssen, was ihnen dabei eingefallen ist."

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