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Frauenförderplan für den Magistrat Salzburg

27.06.2013Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Positive Ergebnisse beim Anteil weiblicher Führungskräfte, 50-Prozent-Frauenquote auf Antrag der Bürgerliste als neue Zielvorgabe beschlossen.

In der heutigen Sitzung der Personalkommission wurde die Neuauflage des Frauenförderplans für den Magistrat Salzburg zur Debatte und Beschlussfassung vorgelegt. Der im Juli 2007 vom Gemeinderat beschlossene Frauenförderplan erfährt eine Neuauflage. Im Zuge dessen, wurde eine Bilanz gezogen, die erfreulicherweise durchwegs positiv ausfällt.

Denn im Jahr 2001 betrug der Anteil an weiblichen Führungskräften im Magistrat lediglich 38 Prozent (70 Männer, 44 Frauen, 114 gesamt). 2007 stieg der Prozentsatz auf 44 (57 Männer, 45 Frauen, gesamt 102). Für 2013 weist die Statistik dagegen Ausgewogenheit aus: von 92 Führungskräften sind 46 weiblich und 46 männlich. Dazu gesagt werden muss: 32 der 46 Frauen in Führungspositionen sind Kindergartenleiterinnen.

Leicht gesunken ist dagegen im Vergleich zu 2007 die Zahl der Akademikerinnen, nämlich von 31 auf 30 Prozent, leicht gestiegen ist der Prozentsatz der Maturantinnen, von 32 auf 38 Prozent. Im Bereich der Väterkarenz gibt es eine rückläufige Entwicklung: Statt zwei Prozent, die sich noch 2007 ganz der Kinderbetreuung gewidmet hat, sind derzeit gar keine Männer in Väterkarenz. Das Personalamt hat zugesichert, diese Möglichkeit in Zukunft stärker zu bewerben.

Die im aktuellen Amtsbericht präsentierten Zahlen zeigen, dass mit gezielten Frauenförderungsmaßnahmen die Basis für eine langfristige Entwicklung in die richtige Richtung gelegt wird. Eine 50-prozentige Frauenquote als Zielvorgabe im Magistrat wurde auf Antrag der Bürgerliste einstimmig angenommen", so Ulrike Saghi, Mitglied der Personalkommission, zum vorliegenden Papier. „Dennoch herrscht weiter Handlungsbedarf, denn die Väterkarenz wird praktisch nicht in Anspruch genommen".

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