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Stadt verwendet umstrittene Pflanzenvernichtungsmittel

16.06.2013Natur und Umwelt: Gesundheit

Bei drei von zehn Österreichern finden sich laut einer aktuellen Studie Rückstände des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat im Harn. Auch die Stadt Salzburg bestätigt den Einsatz von Pflanzenvernichtungsmittel mit diesem Bestandteil.

GR Bernhard Carl stellt deshalb den Antrag auf einen völligen Verzicht.

Ein Unkrautvernichtungsmittel, das hauptsächlich im Getreideanbau verwendet wird, aber auch in privaten Gärten, ist sich laut einer Studie von Global 2000 auch bei drei von zehn Österreichern im Harn nachweisbar. Gemeinderat Bernhard Carl hat in einer Anfrage wissen wollen, ob dieser Wirkstoff auch in der Stadtverwaltung zum Einsatz kommt. In einer Anfragebeantwortung hat Stadträtin Claudia Schmidt den fallweisen Einsatz des Pflanzenvernichtungsmittels „Roundup Ultramax" in der Straßenbauregie der Stadt bestätigt. Dieses Mittel beinhaltet Glyphosat, das laut der NGO „Earth Open Source" im Verdacht steht, krebserregend zu sein und Fehlbildungen beim Embryo hervorzurufen zu können. Eine Studie des MIT (Massachusetts Institute of Technology) brachte Roundup im Jahr 2013 erneut in Verbindung mit Parkinson und anderen Erkrankungen.

Im Umgang mit Roundup ist also nicht auszuschließen, dass Mitarbeiterinnen der Abteilung, aber auch die Bevölkerung über den Wasserkreislauf oder andere Quellen mit diesen Stoffen in Berührung kommen.

Es gibt Hinweise auf die Gefährlichkeit dieses Pflanzenvernichtungsmittels, darum sollten wir aus Vorsorge völlig auf die Verwendung verzichten. Die zuständige Stadträtin sollte das sofort veranlassen. Zudem soll die Stadt auf ihrer Homepage auf die Risiken bei der Verwendung dieses Mittels hinweisen und von dessen Gebrauch auch in privaten Gärten abraten", fordert Gemeinderat Bernhard Carl, der einen entsprechenden Antrag einbringen wird.

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