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Altstadt-Verkehrsregelung neu: „Kompliziert, chaotisch und teuer"

12.06.2013Planung: Verkehr

Der Rot-Kreuz-Parkplatz wird von Norden und Westen unerreichbar, der Verkehr verlagert sich von Mülln vor das Neutor, am Anton-Neumayr-Platz rauscht der Verkehr in zwei Richtungen und schneidet das Haus der Natur von den Besuchern ab.

 „Geht's noch komplizierter und unübersichtlicher?", fragt BL-Klubobmann Hüttinger.

Jetzt liegt endlich der Amtsbericht vor, mit dem die umstrittene neue Verkehrsregelung für die Innenstadt beschlossen werden soll. Was nach dem Wunsch von SPÖ und ÖVP nun in der Altstadt umgesetzt werden soll, ist eine extrem komplizierte Regelung, die keine Verkehrsreduktion, sondern ausschließlich eine Verkehrsverlagerung bringt. Neuer Hotspot wird offensichtlich das Neutor: Da über den Müllner Hügel keine Durchfahrt zum Hanuschplatz mehr möglich sein soll (auch nicht zum Rot-Kreuz- Parkplatz!), werden alle Einfahrten westlich der Salzach auf das Neutor konzentriert. Noch größere Staus in der Neutorstraße und Maxglaner Hauptstraße sind damit vorprogrammiert!

Mittlerweile bekommt auch Baustadträtin Schmidt schon kalte Füße. Die von den Verkehrsplanern verlangte Einfahrtssperre beim Müllner Hügel, die zur Vermeidung eines völligen Verkehrszusammenbruchs von den Experten empfohlen wird, wird von ihr in ihrer Ressortstellungnahme abgelehnt. Nicht einmal hier besteht Einigkeit über die Umsetzung - Chaos pur zeichnet sich ab.

„Das ganze liest sich wie eine Verkettung von unglückseligen Ideen: Der Bus am Franz-Josef-Kai verliert eine Spur, die Führung der Spuren an der Kreuzung Franz-Josef-Kai mit dem Museumsplatz wird denkbar kompliziert, die Situation für die Fußgänger vor dem Haus der Natur eindeutig verschlechtert, der Rot-Kreuz-Parkplatz ist nur mehr über die Staatsbrücke erreichbar, der Verkehr wird dafür von Mülln vors Neutor verlagert. Geht es noch unübersichtlicher?", fragt Helmut Hüttinger, der an die von allen Verkehrsexperten aus Stadt und Land bevorzugte Variante erinnert, die von SPÖ, ÖVP und Altstadtverband partout abgelehnt wurde:

„Eine Durchfahrtssperre am Hanuschplatz wäre klar zu kommunizieren gewesen, hätte den Durchzugsverkehr stark verringert und wäre baulich wesentlich günstiger gekommen. Nun muss eine Variante umgesetzt werden, die sehr kompliziert ist, für den Öffentlichen Verkehr deutliche Verschlechterungen mit sich bringt und auch im Individualverkehr für Chaos sorgen wird, dafür aber insgesamt über 2,5 Millionen Euro kosten wird", so Klubobmann Hüttinger.

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