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Neue Innenstadtregelung bringt keine Verkehrsberuhigung

15.05.2013Planung: Verkehr

Padutsch: „Gesteckte Ziele werden nicht erreicht, im Gegenteil: Statt einer Hebung der Aufenthaltsqualität am Kai wird es zugestaute Straßen geben".

Vom Gemeinderat wurde heute die vertiefende Prüfung der sogenannten Variante 4 als neue dauerhafte Regelung für den Verkehr in der linken Altstadt beschlossen. Vorgesehen ist die

Verlegung des Verkehrs an den Franz-Josef-Kai, der ab Hanuschplatz  nicht mehr als Einbahn geführt wird, sondern in beide Fahrtrichtungen befahren wird. Dafür wird die Griesgasse verkehrsberuhigt (nur mehr Linienbusse und Anrainerverkehr).

An der Kreuzung Franz-Josef-Kai zum Museumsplatz wird es deshalb eine ampelgeregelte Kreuzung für die Linksabbieger (oder einen Kreisverkehr auf der Fläche des Rot-Kreuz-Parkplatzes) geben müssen. Dazu kommt eine zusätzliche Fußgängerampel am Anton-Neumayer-Platz, um die BesucherInnen des Hauses der Natur sicher über den zweispurigen Gegenverkehrsbereich zu bringen.

„Ich glaube viele Menschen haben noch keine Vorstellung davon, was diese vermeintliche Lösung für die Altstadt bedeutet: Der Durchzugsverkehr wird kaum reduziert, die Verkehrsmenge am Franz-Josef-Kai zwischen Hanuschplatz und Haus der Natur steigt und schafft somit eine weitere Barriere zwischen dem Fluss und der Altstadt. Vor den notwendigen Ampeln werden sich Staus in alle Richtungen bilden. Die für eine dauerhafte Regelung gesteckten Ziele, nämlich Reduzierung des Durchzugsverkehrs und Einbindung sowie Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs werden damit sicher verfehlt", kritisiert Stadtrat Johann Padutsch.

 

Die Chance, den Durchzugsverkehr in der linken Altstadt zu reduzieren, wird damit vertan: „Der reine Durchzugsverkehr macht  in der linken Altstadt 75 bis 80 Prozent aus, meine  klare Präferenz wäre darum die Hebung der Aufenthaltsqualität zwischen Staatsbrücke und Hanuschplatz, die mit der von allen Verkehrsexperten vorgeschlagenen Variante 3 umsetzbar gewesen wäre. Stattdessen sollen nun die wertvollsten Freiräume, die wir haben, nämlich am Kai in der Altstadt, mit noch mehr Verkehr belastet werden. Die Verantwortung für das mit der Variante 4 eintretende Verkehrschaos werden allerdings Bürgermeister Schaden und Vizebürgermeister Preuner tragen müssen, die diese Nichtlösung gegen jedes Fachwissen durchgedrückt  haben", so Padutsch.

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