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Süden der Stadt ohne Recyclinghof: Kirchturmdenken muss ein Ende haben

15.05.2013Demokratie: Verwaltung

Am Beispiel Elsbethen zeigen sich die Auswirkungen der Kirchturmpolitik vieler Gemeinden. Damit muss jetzt endlich Schluss sein.

Der Recyclinghof der Stadt Salzburg in Maxglan platzt bekanntlich aus allen Nähten. Die Menschen, die ihren Müll entsorgen wollen, müssen sich durch die ganze Stadt quälen. Neben dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen mit den bekannten Folgen an Lärm und Abgasen, ist damit auch ein großer Zeitaufwand verbunden. Auch Warteschlangen vor Ort bis auf die Siezenheimerstraße sind keine Seltenheit.

 

Vor wenigen Tagen wurde der Recyclinghof in Bergheim/Siggerwiesen für die Salzburger geöffnet, der zumindest dem Norden der Stadt ein wenig Entlastung bringen soll. Der ganze Rest der Stadt ist allerdings immer noch darauf angewiesen, sich durch die Stadt zu quälen.

 

Die Gemeinde Elsbethen hat kürzlich ihren neune Recyclinghof eröffnet. Schon in der Planung hat sie die Zusammenarbeit mit der Stadt ausgeschlossen. Der Bürgermeister von Elsbethen hat sich damals uneinsichtig gezeigt und seine Ablehnung für eine gemeinsame Errichtung mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die StadtbewohnerInnen begründet.

 

Der Recyclinghof in Elsbethen ist immerhin halb so groß wie jener in Maxglan und das bei nur 5.000 Einwohnern. Die Stadt wäre gut beraten, wenn sie einen nochmaligen Versuch zur Realisierung machen würde. Eine Erweiterung für zusätzliche Kapazitäten muss doch möglich sein", ist Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste, überzeugt.

 

Solche Planungsfehler passieren deshalb, weil es keine Verpflichtung von Nachbargemeinden gibt, Problemlösungen gemeinsam an zu denken.

 

Dieses Kirchturmdenken von Gemeindebürgermeistern muss jetzt endlich aufhören Nachhaltige Planung sieht anders aus. Die neue Landesregierung sollte Gemeinden dazu verpflichten, solche Einrichtungen gemeinsam zu denken und wenn sinnvoll auch gemeinsam zu errichten. Nur so können unnötige Investitionen vermieden und Synergieeffekte genützt werden", so Carl.

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