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Sanierung Überfuhrsteg: Offenhalten während Bauzeit technisch und finanziell ohne weiteres möglich

06.03.2013Planung

Statt angeblich 150.000 bis 500.000 Euro nur 3.000 Euro Mehrkosten

Nur unter Druck der Initiative „Offener Steg" und der Bürgerliste war Stadträtin Schmidt zur Ausschreibung von zwei Varianten - Totalsperre oder teilweises Offenhalten - bereit. Jetzt steht fest: Die angeblichen Mehrkosten von mindestens 150.000 Euro betragen gerade einmal 3.000 Euro...Mit Händen und Füßen hat sich ÖVP-Stadträtin Claudia Schmidt gegen das Offenhalten des Überfuhrsteges während der notwendigen Sanierung gewehrt. Um die von der Bürgerinitiative „offener Steg" geforderte Fußgänger- und Radfahrerfreundliche Lösung zu verhindern, sollten angeblich hohe Mehrkosten als Argument dienen. So meinte sie im September vergangenen Jahres im Gemeinderat, Maßnahmen für das einseitige Offenhalten des Überfuhrsteges während der Sanierung hätten „eine Kostenspanne zwischen 150.000 und 500.0000 Euro". Im November 2012 ließ sie über die Medien ausrichten: Sollte es eine politische Mehrheit für das teilweise einseitige Offenhalten geben, „dann wird - gegen jede technische und ökonomische Vernunft - der Steg eben in dieser Variante saniert". (Salzburger Fenster vom 7.11.2012). Die Mehrkosten bezifferte sie damals mit 100.00 Euro. Jetzt zeigt sich, dass es weder eine deutliche Verlängerung der Bauzeit, noch relevante Mehrkosten gibt. Die von Schmidt geforderte Totalsperre während des gesamten Frühjahrs und Sommers 2013 wäre gerade einmal 3.000 Euro günstiger als ein Offenhalten des Steges für FußgängerInnen und RadfahrerInnen während der Bauzeit. Nur 3 Wochen lang muss der Steg aus technischen Gründen tatsächlich gesperrt werden. Auch die Bauzeit beträgt nur sechs Wochen mehr.In ihrer Einschätzung lag Schmidt aber ohnehin von Beginn an weit daneben. So hatte sie auch den Umweg für FußgängerInnen und RadfahrerInnen mit nur einem Kilometer beziffert, statt bis zu drei Kilometer und meinte, dass sie nicht wegen der" Bequemlichkeit einiger Betroffener" Steuergeld verschwenden wolle.„Diese Haltung zeigt ganz deutlich, dass der Stadträtin die Bedürfnisse der AnrainerInnen, die diesen Steg im Alltag als wichtige Verbindung nutzen, von Anfang an kein Anliegen waren. Mit ihren monatelangen Aussagen, dass eine benutzerfreundliche Sanierung ökonomisch unvernünftig und baulich unmöglich ist, hat sie sich lediglich blamiert", kritisiert Klubobmann Helmut Hüttinger Stadträtin Schmidt.

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