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Stadt Salzburg bekennt sich zum fairen Handel

04.03.2013Demokratie: Globalisierung

Auf Antrag der Bürgerliste liegt eine Resolution vor, die im Senat beschlossen wurde und nun im Gemeinderat behandelt werden wird. GR Himmelfreundpointner: „Salzburg wird als Fairtrade-Gemeinde Vorbild für andere"

Die Güte und Herkunft von Lebensmitteln beschäftigt derzeit viele KonsumentInnen in ganz Europa. Doch auch die Herstellungs- und Handelsbedingungen, denen Produkte unterliegen, werden von immer mehr Menschen kritisch hinterfragt. „Fairtrade" bezeichnet seit Jahren einen Weg, ohne Ausbeutung anderer Menschen konsumieren zu können. Fairer Handel bedeutet, dass ProduzentInnen ein fairer Preis bezahlt wird, von dem sie auch leben (und weiter wirtschaften) können.

Um fair gehandelte Produkte noch bekannter zu machen und ihre Verbreitung in Salzburg zu vergößern, hat Gemeinderat Gernot Himmelfreundpointner im Mai 2011 einen Antrag gestellt, dass die Stadt „Fairtrade-Gemeinde" werden soll. Mit etwas Verzögerung wurde diesem Anliegen entsprochen und ein Amtsbericht ausgearbeitet, der am 4. März im Senat beschlossen wurde und nun noch im Gemeinderat behandelt werden wird.

Österreichweit gibt es bereits 87 Gemeinden, die sich als „Fairtrade-Gemeinde" für einen fairen Handel engagieren, darunter auch größere Gemeinden wie Wiener Neustadt und Graz. In Zukunft soll auch die Stadt Salzburg die Verbreitung fair gehandelter Produkte unterstützen und selbst mit Beispielwirkung vorangehen, indem sie fair gehandelte Produkte verwendet", so Himmelfreundpointner.

Die Resolution, mit der sich Salzburg zu den Fairtade-Zielen bekennt im Wortlaut:

Als FAIRTRADE-Gemeinde wird die Stadt Salzburg

  • FAIRTRADE-Produkte, zumindest FAIRTRADE-Kaffee, bei Sitzungen, in den Büros und in den Kantinen für die Mitarbeiter und Gäste anbieten sowie mittelfristig Kaffeeautomaten auf FAIRTRADE umstellen.
  • durch das Auflegen von Infomaterialien von FAIRTRADE Österreich Mitarbeiter und Gäste über das Engagement der Gemeinde informieren. Auf der Homepage und in Aussendungen der Stadt ebenfalls über FAIRTRADE und die Aktivitäten der Gemeinde im Rahmen des FAIRTRADE-Gemeindeprojekts informieren.
  • die lokalen Einzelhändler motivieren den Stadtbewohnern FAIRTRADE-Produkte anzubieten.
  • die Wirtschaftstreibenden der Stadt motivieren ihren Mitarbeitern FAIRTRADE-Produkte anzubieten und FAIRTRADE zu unterstützen.
  • eine Arbeitsgruppe für die Betreuung des FAIRTRADE-Stadtprojektes und der jährlichen Evaluierung beauftragen.
  • während der jährlichen landesweiten FAIRTRADE-Wochen einschlägige Veranstaltungen organisieren und geeignete Werbemaßnahmen durchführen.
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