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Überfuhrsteg: Offenhalten erst „zu teuer" und „bautechnisch nicht möglich" - jetzt geht es doch

26.02.2013Planung: Verkehr

Mit einer dreiwöchigen Sperre, statt wie von Stadträtin Schmidt geplant sechs Monate Sperre, kann nun die Sanierung des Überfuhrsteges erfolgen.

 KO Hüttinger: „Erstaunlich - nun ist sowohl finanziell als auch statisch machbar, was vorher als unmöglich hingestellt wurde".

Kein einseitiges Offenhalten, sondern sechs Monate Totalsperre, alles andere käme zu teuer und sei dem Steuerzahler unzumutbar: Diese Haltung trommelte Stadträtin Claudia Schmidt vergangenes Jahr monatelang, als es um die Frage ging, wie der Überfuhrsteg zu sanieren sei. Die Anliegen der AnrainerInnen und der Aktion „Offener Steg" wurde von ihr als glatte Geldverschwendung abgelehnt, selbst die Stellungnahme der Behindertenbeauftragten, die wie viele AnrainerInnen und die Bürgerliste vor unzumutbaren Umwegen für gehbehinderte Menschen gewarnt hatte, wurden von ihr einfach vom Tisch gewischt.

Die Stadträtin im O-Ton:

„Eine Benutzung während der Bauphase ist gefährlich und mit einem reibungslosen und raschen Ablauf nicht vereinbar. D.h.: Aus bautechnischen, ökonomischen und sicherheitstechnischen Aspekten wird eine Benützung des Steges nicht möglich sein. Während der Generalsanierung des Rathauses war eine Benützung desselben auch nicht möglich." (Anfragebeantwortung vom 21.6.2012)

„Eine Seite der Brücke offen zu halten, verlängert die Bauarbeiten und somit die Kosten. Außerdem ist das auch statisch ein Problem." (1.9.2012, Österreich)

Zu Ersatzsteg oder Teilöffnung: „Ich kann nicht verantworten, hier einige hunderttausend Euro Steuergeld auszugeben." (5.9.2012 Stadtblatt)

Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum sich Stadträtin Schmidt monatelang mit Händen und Füßen gegen eine Lösung im Einklang mit den Anliegen der BenützerInnen gewehrt hat, um dann festzustellen, dass es doch geht. Nun ist sowohl finanziell als auch statisch machbar, was von der Initiative „Offener Steg" und von uns schon lang vorgeschlagen wurde. Das ist erfreulich für die AnrainerInnen, wenn nun mit einer dreiwöchigen Sperre das Auslangen gefunden werden kann. Politisch bleibt nur die Schlussfolgerung: Die Bedürfnisse von FußängerInnen und RadfahrerInnen haben Stadträtin Schmidt offensichtlich überhaupt nicht interessiert. Mit ihren monatelangen Aussagen über die angebliche Unmöglichkeit einer benutzerfreundlichen Sanierung hat sie sich ziemlich blamiert", kritisiert Klubobmann Helmut Hüttinger.

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