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Vorschlag der Bürgerliste bei Straßenbenennungen wurde aufgegriffen.

19.02.2013Kultur

Straßenbenennungen: Haus für Stadtgeschichte legt neuen Richtlinienkatalog zur Benennung von öffentliche Verkehrsflächen und Plätzen vor.

Der Vorschlag der  Bürgerliste bei Benennungen Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer sowie Opfer des NS-Regimes zu berücksichtigen, wurde aufgegriffen.

Am kommenden Donnerstag wird im Kulturausschuss über einen vom Haus für Stadtgeschichte vorgelegten Grundsatzamtsbericht zur Benennung von Verkehrsflächen in der Stadt Salzburg beraten. Der letzte Grundsatzamtsbericht stammt aus dem Jahr 1995. Seither haben sich die Richtlinien zur Benennung  in den vergangenen Jahren immer wieder verändert, sodass die Vorlage eines aktuellen Grundsatzamtsberichtes sicher positiv zu werten ist.

 „ Dass bei der Benennung von Straßennamen in Zukunft mit Vorrang Opfer des NS-Regimes und Personen, die im Widerstand tätig waren, berücksichtigt werden sollen, halte ich für einen wichtigen Schritt und ein richtiges Zeichen", stellt Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste und Mitinitiatorin des Projektes STOLPERSTEINE zu dem vorliegenden Amtsbericht fest.

Die Bürgerliste hat bereits im April 2012 einen Antrag zur Wegbenennung nach den aus Itzling stammenden Ehegatten Anna und Anton Reindl gestellt und einen unbenannten Verbindungsweg im Stadtteil vorgeschlagen. Der Historiker Gert Kerschbaumer hat die Biographien der Beiden, die als Widerstandskämpfer Opfer des NS- Regimes wurden, erhoben. Im Jahr 2011 wurden an der Wohnadresse in der Kreuzstraße 9, in 5020 Salzburg zwei STOLPERSTEINE für das Ehepaar verlegt. Der Vorschlag wurde nunmehr im Amtsbericht aufgegriffen.

„Gerade bei den Benennungen öffentlicher Verkehrsflächen" nach Opfern des NS-Regimes und Widerstandskämpfern und Widerstandskämpferinnen besteht ein großer Nachholbedarf", so Haller weiter, die die Benennung von Verkehrsflächen als einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur sieht.

unbenannter Verbindungsweg

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