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City-Maut für Salzburg endlich prüfen!

25.01.2013Planung: Verkehr

Studien und Beispiele aus europäischen Städten belegen Wirksamkeit einer City-Maut. Mit den Einnahmen kann der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Lärm, Abgase und der Verkehr nehmen ab, davon profitieren Bewohner wie Wirtschaftsbetriebe.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat die bisherigen Erfahrungen in europäischen Städten mit der City-Maut erhoben und kommt in seiner nun vorgestellten Studie zu einem eindeutigen Ergebnis: Sowohl die Akzeptanz in der Bevölkerung der betroffenen Städte ist ein Jahr nach Einführung sehr hoch (Stockholm: 74 Prozent dafür, London: 75 Prozent), als auch die positive Auswirkung auf die Umwelt. So sanken etwa in London die Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen um jeweils zwölf Prozent, die CO2-Emissionen um 19 Prozent.

Ausdrücklich betont der VCÖ auch, dass eine City-Maut auch für Salzburg eine geeignete Lenkungsmaßnahme wäre, da mit der steigenden Bevölkerung im Umland der Stadt auch der Verkehr in der Stadt stetig zunehmen wird. „Um einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden, muss dieser zusätzliche Verkehr effizienter sein als heute", heißt es von Seiten des VCÖ-Verkehrsexperten.

Die Schlussfolgerung ist für BL-Verkehrssprecher Bernhard Carl klar: „Es ist Zeit, dass wir die Einführung einer City-Maut für Salzburg endlich ernsthaft prüfen. Nur so kann bei der prognostizierten Steigerung des motorisierten Verkehrs ein Fortkommen gewährleistet werden. Auch für den Wirtschaftsstandort ist das von Vorteil, weil die Staukosten für die Unternehmen deutlich geringer werden. Und mit einer Bindung der Einnahmen aus der Maut für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs profitieren alle von diesem Modell."

In London sind laut VCÖ-Studie übrigens die Umsätze des Einzelhandels in der City-Mautzone vier Mal stärker gestiegen als im Landesschnitt.

Dazu kommt der positive Effekt durch weniger Lärm und Abgase, die heute in den Ballungsräumen schon für diverse Gesundheitsstörungen verantwortlich sind", so Carl. „Bislang wurde die Sinnhaftigkeit einer City-Maut für Salzburg noch nicht einmal überprüft, das muss sich nun ändern, denn die positiven Argumente für Gesundheit, Mobilität und Wirtschaft wiegen schwer, wie die Beispiele aus anderen europäischen Städten zeigen."

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