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Aya-Bad: Vergebene Chance auf wettkampftaugliche Halle

04.01.2013Planung: Stadtplanung

KO Hüttinger: „Nur sechs statt acht Bahnen, kein Sprungturm, nicht die erforderliche Tiefe und keine Photovoltaik für den Betrieb.

So schön das Bad auch geworden sein mag, es ist schade um die vergebene Chance, ein wettkampftaugliches und energietechnisch modernes Bad für den Salzburger Schul- und Leistungssport zu errichten".

Als einzige Fraktion im Salzburger Gemeinderat hat sich die Bürgerliste 2011 für die Errichtung einer vollwertigen Halle beim Aya-Bad ausgesprochen, die auch die Erfordernisse als Trainings- und Wettkampfstätte für den Leistungssport erfüllt. Bekanntlich wurde - aus Kostengründen - eine Minimalvariante errichtet, welche die Nutzung in vielerlei Hinsicht einschränkt: Nur sechs Bahnen statt der erforderlichen acht, ein Becken mit zu wenig Tiefe, kein Sprungturm und kein Lehrschwimmbecken und zu wenige Aufenthaltsflächen rund ums Becken.

Die Stadt hat sich damit selbst einen Bärendienst erwiesen. Anstatt die sich bietende Chance zu ergreifen, angesichts des Neubaus des Paracelsusbades ein zweites vollwertiges Bad für den Schul- und Leistungssport zu errichten, wurde am falschen Platz gespart und nur eine Zwei-Drittel-Schwimmhalle errichtet", bedauert Klubobmann Helmut Hüttinger die Kurzsichtigkeit bei der Vorgangsweise. „Das Argument waren die Kosten. Wie sich bei der Planung für das Paracelsusbad herausgestellt hat, waren das nur vorgeschobene Gründe, denn da wird der Kostenrahmen nun mit 56 Millionen Euro angegeben, statt der ursprünglich veranschlagten 30 Millionen! Die Schwimmhalle beim Aya-Bad durfte auf keinen Fall mehr als 4,5 Millionen Euro kosten, womit nicht mehr als nur eine Minimallösung zu verwirklichen war. Da stellt sich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit", so Hüttinger.

Auch beim Einsatz alternativer Energiequellen für den Betrieb des Bades hat die Stadt an der falschen Stelle gespart. Zwar wurde eine Solaranlage errichtet, aber statt mit einer Photovoltaikanlage Strom für die Energieversorgung zu gewinnen, wurde die Halle an das Fernwärmenetz angeschlossen, welches ja mit fossiler Energie bzw. Erdgas arbeitet. Auch eine Beheizung mittels Grundwasserwärmepumpe wurde wegen Mehrkosten bei der Errichtung von 300.000 Euro vom Gemeinderat gegen die Stimmen der Bürgerliste abgelehnt, ebenso wie die Zertifizierung nach den klima-aktiv-Kriterien des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Eine optimale und nachhaltige Energieversorgung der Halle ist damit also nicht gewährleistet.

Alles in allem ist das eine vertane Chance für die kommenden Jahrzehnte eine moderne und adäquate Schwimmhalle als Sport- und Ausbildungsstätte nach vorbildlichen ökologischen Kriterien zu verwirklichen", fasst Hüttinger zusammen.

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