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Silvesterknallerei: Schluss für privates Feuerwerk

02.01.2013Natur und Umwelt: Umweltschutz

Jahreswechsel bringt Verletzte, Brände und Müllberge durch Feuerwerk

Die vergangene Silvesternacht hat es wieder gezeigt: Es gab zahlreiche Einsätze wegen Verletzungen und Bränden durch Feuerwerk. Diese Tatsache würde alleine schon reichen, das Silvesterfeuerwerk einzuschränken. Es gibt aber noch zahlreiche andere Argumente:

Die Feuerwerke sind Geldverschwendung: Über 14 Millionen Euro werden in Österreich allein zwischen Weihnachten und Sylvester für Knallkörper und Raketen ausgegeben. Geld, das wörtlich verpulvert wird und z.B. als Spende an gemeinnützige Vereine besser angelegt wäre.

Ruhestörung: Was für die einen ein Fest ist, ist für nicht wenige eine Qual. Gerade Kleinkinder und ältere Menschen, aber auch Haustiere, haben unter der Knallerei zu leiden. Und das häufig schon eine Woche vor und nach dem Jahreswechsel.

In den umliegenden Grünräumen sammelt sich der Böller- und Raketenmüll, der zum einen nicht gerade ästhetisch ist, zum anderen jahrelang nicht verrotten und so eine weitere Belastung für die Umwelt darstellt.

Es ist an sich, alleine schon aus den genannten Gründen, verboten. Per Verordnung kann der Bürgermeister dieses Verbot aufheben. Und das machen auch beinahe alle Bürgermeister in Österreich. Nicht aber zum Beispiel in Graz und Leoben (Steiermark), wo die Feuerwerke der Stadt erlaubt, private Feuerwerke aber im gesamten Ortsgebiet verboten sind. Auch anderswo, etwa in der Millionenstadt Paris, aber auch im deutschen Tübingen, sind private Knallereien untersagt.

Die Feuerwerke belasten die Umwelt schwer: Im ganzen Jahr sind die Feinstaubwerte in der Stadt nie so hoch wie in diesen zwei Stunden zum Jahreswechsel. In Lehen haben sie heuer das 13-fache des zulässigen Halbstundenwertes erreicht. Auch ist die Zusammensetzung dieser Verbrennungsrückstände laut Umweltmedizinern gesundheitlich höchst bedenklich. Die katastrophalen Herstellungsbedingungen in Fernost, bei denen auch Kinder eingesetzt werden, sind ein weiteres Problem, das nicht einfach ignoriert werden darf.

Die Folgen der Silvesterknallerei sind allseits bekannt. Die Stadt Salzburg sollte sich am Beispiel der Städte Bludenz, Eisenstadt, Feldkirch, Graz, Innsbruck, Leibnitz, Leoben orientieren und das Verbot von Feuerwerk an Silvester beibehalten. Das offizielle Feuerwerk, das seinen Namen auch verdient, soll bleiben. Ich bin überzeugt, dass ein Jahreswechsel ohne Krach und Gestank lustvoll gefeiert werden kann", zeigt sich BL-Gemeinderat der Bürgerliste überzeugt und hofft, den ressortzuständigen Bürgermeister Schaden für den kommenden Jahreswechsel umstimmen zu können.

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