RSS
f
Startseite > Presse > Gratis-Bus durch Gaisberg-Maut finanzieren
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Gratis-Bus durch Gaisberg-Maut finanzieren

11.12.2012Natur und Umwelt: Umweltschutz

Von einem Gratis-Bus auf den Gaisberg profitieren Ausflügler und Umwelt. Mit einer geringen Maut für PKW lässt sich eine solche Busverbindung finanzieren. Bürgerliste bringt Antrag im Gemeinderat ein.

Halteverbote und neue Parkplätze haben nichts gebracht: Der Gaisberg wird an Schönwettertagen von BesucherInnen aus der Stadt und dem Umland gestürmt, viele kommen mit dem eigenen Fahrzeug. Geparkt wird kreuz und quer, auf der Straße genauso wie in den Wiesen. An Spitzentagen sind es hunderte Fahrzeuge - die im Halteverbot stehen. Aber auch der fließende Verkehr, der zeitweise so dicht ist, dass er zum Teil zum Erliegen kommt, bringt mit seinen Lärm- und Abgasemissionen große Probleme für das Naherholungsgebiet mit sich.

Die letzte Verkehrszählung auf der Gaisbergstraße liegt länger zurück, rechnet man die Zahlen inklusive einer leichten Steigerung des Verkehrsaufkommens hoch und zieht die Fahrten, die wegen einer Maut nicht gemacht würden wieder ab, verbleibt ein geschätztes Verkehrsaufkommen von 800 Fahrzeugen pro Tag übers Jahr gerechnet. Bei einer Maut von drei bis fünf Euro wären das zwischen 870.000 und 1,46 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

Ein Gratis-Busangebot mit erhöhter Frequenz vor allem an den Wochenenden lässt sich damit auch nach Abzug der Kosten für die Straßenerhaltung und die Abwicklung der Maut finanzieren", so BL-Gemeinderat Bernhard Carl, der einen entsprechenden Antrag auf Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes morgen im Gemeinderat einbringen wird. „Mit dieser Maßnahme kann der Gaisberg als Naherholungsgebiet und Naturraum für alle besser geschützt und erhalten werden."

 

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Gratis-Bus durch Gaisberg-Maut finanzieren
RSS
f