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Mahnmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am Residenzplatz bleibt auch nach 75 Jahren in der Warteschleife!

29.10.2012Demokratie: Menschenrechte

Ingeborg Haller, Mitinitiatorin des Personenkomitees STOLPERSTEINE, nimmt das 10-Jahre-Jubiläum des Mahnmals am Bahnhof zum Anlass, daran zu erinnern,

dass sich die Stadt Salzburg zum Gedenken an die Bücherverbrennung am Residenzplatz nicht mit einer Gedenktafel zufrieden geben darf.

Zehn-Jahre-Jubiläum: Das Gedenken in Salzburg dauert!

Mehr als 57 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus hat es gedauert, bis die Stadt Salzburg ein Denkmal für die Opfer des Nazi-Terrors errichtet hat. Vor zehn Jahren wurde das Mahnmal der Stadt Salzburg für die Opfer des Nationalsozialismus beim Bahnhof am 26.Oktober 2002 im Rahmen eines „Festaktes zur Übergabe des antifaschistischen Mahnmals" übergeben. Die Dokumentation der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Salzburg „Antifaschistisches Mahnen und Gedenken in Salzburg. Das Mahnmal auf dem Südtirolerplatz im Kontext" aus dem Jahre 2005 belegt den langen Werdegang des Denkmals. Die Stadt Salzburg hat das das Zobernig Kunstwerk vor dem Bahnhof nunmehr anlässlich des Zehn- Jahres- Tages restaurieren lassen. Eine Erklärungstafel mit deutschem und englischem Text erläutert die Geschichte des Mahnmals.

75- Jahre danach: Mahnmal zur Erinnerung der Bücherverbrennung fehlt immer noch!

Am 30. April 1938 fand in Salzburg am Residenzplatz die einzige Bücherverbrennung statt. Seit letztem Jahr erinnert eine Gedenktafel an der St. Michaels Kirche an dieses Verbrechen der Nazi. Diese Tafel ersetzt aber keineswegs die Errichtung eines künstlerisch gestalteten Mahnmals, das von der Bürgerliste seit Jahren gefordert wird. „Es braucht ein deutlich erkennbares Zeichen gegen das kollektive Vergessen", ist Ingeborg Haller, die sich auch in der „Initiative freies Wort" engagiert, überzeugt. Im April 2013 jährt sich die einzige Bücherverbrennung in Österreich zum fünfundsiebzigsten Mal und die Stadt ist immer noch säumig. „Die Errichtung eines Mahnmals als sichtbares Zeichen gegen den Ungeist der Intoleranz ist daher weiterhin notwendig", so Haller abschließend, die sich weiterhin dafür einsetzt, dass ein Mahnmal am Residenzplatz errichtet wird.

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