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Erster „starker" Schlechtwettertag ohne Ableitung mit „blauem Auge" überstanden

30.07.2012Planung: Verkehr

Mönchsberggaragen gegen 11.15 Uhr voll, ebenso Glockengassengarage und Mirabellgarage. Der heutige Tag mit unsicherer Wetterprognose brachte ein hohes Aufkommen an Besucherverkehr aus den umliegenden Urlaubergebieten.

Er war damit auch ein Testtag, wie sich die Verkehrssituation ohne die Ableitung von Urlauber-KFZ in der Innsbrucker und Münchener Bundesstraße entwickelt. Der Verkehrsstau in der Neutorstraße reichte zeitweilig bis zur Berger-Bräuhaus-Straße zurück und war damit weniger dramatisch als in den Vorjahren, wo er an vergleichbaren Tagen bis zur Kreuzung Maxglaner Hauptstraße/Innsbrucker Bundesstraße gereicht hat.

Als Zusatzmaßnahmen zur Dosierung der Verkehrsmenge wurden die Pförtneranlagen bei der Himmelreich-Kreuzung und bei der Kreuzung Karolingerstraße aktiviert, mit ein Grund, warum der Verkehrsfluss in der Innsbrucker Bundesstraße und in einem Großteil der Maxglaner Hauptstraße relativ normal war. Ab ca. 11.35 Uhr wurden die Urlauberautos vor der vollen Mönchsberggarage zum Müllner Parkplatz abgeleitet, der kurz nach Mittag ausgelastet war, danach konnten die Besucher dem Parkleitsystem folgend den Park&Ride-Platz Messe ansteuern.

Ebenfalls stark staubelastet war die innere Münchener Bundesstraße, wobei eine Straßenbaustelle im Bereich der Bessarabierstraße ihren Anteil dazu geleistet hat. Der Park&Ride-Platz Messe hat mit insgesamt 410 Park&Ride-Nutzern (Stand 14.45 Uhr) einen einsamen Rekord aufgestellt, so viele waren es bisher nur an Tagen mit Ableitung. Dies ist auch auf eine nochmals verbesserte Vorankündigung (die Wechselverkehrszeichen im Bereich des Knoten Mitte wurden neu programmiert und aktiviert - bisher nur an Ableitungstagen) zurück zu führen.

Resumee:

Mittagsregelung, verstärkte Marketingmaßnahmen und die angesprochenen Zusatzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass - im Gegensatz zu den Vorjahren - kein völliger Verkehrszusammenbruch zu verzeichnen war, der erste „starke" Sommerstautag hat aber auch gezeigt, dass ohne Ableitung von Besucherautos in den Vormittagsstunden unerwünscht große Stauerscheinungen die Folge sind.

Ich denke, das ist weder im Sinne der Altstadtwirtschaft und schon gar nicht im Sinne der Wohnbevölkerung, weshalb ab heute im „Zweifelsfall" (nicht ganz eindeutige Wetterprognose) die Schlechtwetterregelung jedenfalls aktiviert wird. Die Ableitung erfolgt dann „bedarfsgerecht", also wenn ein erhöhtes Aufkommen an Urlauber-KFZ zu vermerken ist und deshalb Stauerscheinungen zu erwarten sind. Zudem werden die Vorankündigungen des Park&Ride Flughafen verbessert.

Johann Padutsch

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