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Öffis dürfen nicht teuer werden!

28.06.2012Planung: Verkehr

Bürgerliste ist gegen die Tariferhöhungen beim Stadtbus und fordert Bürgermeister Schaden als Vertreter im AR der Salzburg AG auf, dafür zu sorgen, dass die saftigen Tarifsteigerungen, die mit 1. Juli 2012 geplant sind, zurückgenommen werden.

Die geplanten Tariferhöhungen sind kontraproduktiv und eine Kundenvertreibungsaktion. Es ist nämlich unverständlich, dass gerade die Wochenkarte (von bisher € 13,10 auf € 13,60), die Monatskarte (€ 46,50 auf € 48,10) und die Jahreskarte (von bisher € 465 auf € 481) verteuert werden. „Wenn es das erklärte Ziel des Stadtbusses ist, die Menschen zum Busfahren zu bewegen, fragen wir uns, wo der Lenkungseffekt bleibt, wenn gerade die Preise für regelmäßigen BenutzerInnen erhöht werden", so Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste.

Neben den Seniorinnen und den Jugendlichen werden vor allem diejenigen bestraft, die jetzt schon auf Öffis setzen und vorbildlich ihre Wochen- und Monatskarten in der Trafik oder in den Vorverkaufsstellen kaufen.

Jährliche Unterstützung des ÖPNV durch die Stadt

Bekanntlich zahlt die Stadt Salzburg neben den jeweiligen Sonderfinanzierungen zum Ausbau des städtischen Busnetzes zur Unterstützung des innerstädtischen ÖPNV jährlich zwischen 9,01 Mill. Euro (2003) und 9,94 Mill. Euro (2008) an die Salzburg AG. (Diese Zahlen sind durch eine Prüfbericht zur Finanzierung des ÖPNV aus dem Jahre 2011 KA/ 00/25905/2009/ 010 belegt). Diese Zahlen zeigen auf, dass die Stadt Salzburg als Gesellschafterin der Salzburg AG jährlich einen erheblichen Anteil zur Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs beiträgt.

Der Bürgermeister ist daher gefordert, gestaltend in die Preispolitik des Stadtbusses einzugreifen, um die Leute in den Bus zu bringen und nicht zu vertreiben.

Um den öffentlichen Verkehr noch attraktiver zu gestalten, dürfen die Tarife in der Stadt nicht teurer werden, sondern müssten, wie die Jahreskarte in Wien, eigentlich billiger und flexibler (Kombiticket für Radfahrer - wäre eine Idee!) werden. Nur so ist es möglich, mehr Menschen dazu zu bringen, dass sie auf den öffentlichen Verkehr umsteigen", so Bernhard Carl.

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