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Kontrollamt stellt MARK gutes Zeugnis aus

22.06.2012Kultur

Prüfung der Jahresabschlüsse 2007 bis 2010 zeigt ordentliche Buchführung und belegt, dass die geringfügige Baukostenüberschreitung im Zuge der Adaptierung bzw. der Umbauarbeiten nicht auf einer Fehlkalkulation des Vereines beruht.

GR Haller: Jetzt sind die Subventionsgeber, Stadt  und Land gefordert, den Verein bei der gänzlichen Ausfinanzierung der noch offenen Umbaukosten in Höhe von € 38.000,-- mit einer Einmalzahlung zu helfen." Denn das MARK leistet wichtige Jugendkulturarbeit, was durch den aktuellen Prüfbericht belegt wird.

Anlass für die neuerliche Prüfung durch das Kontrollamt war eine geringfügige Baukostenüberschreitung im Zuge des Umbaus von Teilen des Gebäudes in der Hannakstraße 17 in ein Jugendkulturzentrum.

Bekanntlich haben Stadt und Land eine halbe Million Euro bezahlt, um dem seit Jahren herumziehenden MARK eine dauerhafte und zeitgemäße Heimstätte zur Verfügung stellen zu können. Als die Umbauarbeiten im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen waren,  verzögerte sich  die Eröffnung des Hauses in der Hannakstraße 17, weil rund  38.000 Euro an Restinvestitionskosten offen waren (bzw. noch immer sind). Diese Kosten waren überwiegend  durch zusätzliche Behördenauflagen für Brandmeldeeinrichtungen und ähnliches im Abschluss der Umbauphase entstanden. Weder die Stadt, nämlich SPÖ und ÖVP, noch das Land waren bereit, diese Kosten zu tragen, sodass die Aufnahme des Betriebes der Jugendeinrichtung in Langwied kurzfristig gefährdet war.

Das städtische Kontrollamt hat nunmehr die Jahresabschlüsse 2007 bis 2010 des „MARK - Verein Jugend in Beruf und Freizeit" unter besondere Berücksichtigung der Umbaukosten geprüft. Der Bericht stellt den Vereinsverantwortlichen ein gutes Zeugnis aus. Die Buchführung ist „ordentlich", bei der Verwendung der Fördergelder von Stadt und Land konstatiert das Kontrollamt eine „sparsame, wirtschaftliche und zweckmäßige Verwendung".

Zu dem nach der Sanierung nun noch offenen Betrag heißt es im Kontrollamtsbericht auf Seite 46:

„Trotz Mehrkosten, die  baubedingt , aus erforderlicher Bestandsanierung und bauherrengewünscht  aufgetreten sind, hat der Verein die noch offenen Errichtungskosten deutlich reduziert, womit der Umbau bis auf einen offenen Rechnungsbetrag von rd. 38.000 Euro ausfinanziert ist."

Das MARK leistet wertvolle Jugendkulturarbeit für Salzburg und hat - das bestätigt das Kontrollamt in seinem Bericht - ordentlich gewirtschaftet. Die geringfügigen Baukostenüberschreitungen beruhen nicht auf einer Fehlkalkulation, sondern vor allem auf  nachträgliche Schall- und Brandschutzauflagen sowie Elektroinstallationen. Jetzt sind die Subventionsgeber Stadt und Land gefordert den Verein bei der Aufbringung der restlichen Mittel zur Bezahlung der Mehrkosten zu unterstützen, damit das Kapitel Adaptierung Hannakstraße endgültig abgeschlossen werden und sich der Verein ausschließlich der Jugendarbeit widmen kann", so Bürgerlisten-Gemeinderätin Ingeborg Haller.

Der Prüfbericht zum Download

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