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Photovoltaik: Stadt muss nun konkrete Schritte setzen

29.03.2012Natur und Umwelt: Klimaschutz

GR Ulrike Saghi fordert Errichtung von Photovoltaikanlagen bei allen Sanierungen und Neubauten von öffentlichen Gebäuden in der Stadt und hat einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht

Österreich wird als einziger von 15 EU-Staaten, die sich verpflichtet haben, die Kyoto-Ziele 2012 (minus 13 Prozent zum Referenzjahr 1990) nicht erreichen. Auch die Stadt Salzburg als Klimabündnisgemeinde (seit genau diesem Jahr 1990) lässt viele Möglichkeiten zur CO2-Reduktion durch den Einsatz erneuerbarer Energieträger ungenutzt.

Dazu gehört vor allem auch die Errichtung von Photovoltaikanlagen, die öffentliche Gebäude emissionsfrei und geräuschlos mit Strom versorgen. Den derzeit noch höheren Investitionskosten von Photovoltaikanlagen stehen immer kürzer werdende Amortisationszeiten gegenüber, die diese Technologie fast überall sehr rentabel einsetzbar macht.

Bis jetzt passiert da in der Stadt sehr wenig, als Klimabündnisgemeinde sind wir aber in der Pflicht", fordert Ulrike Saghi nun konkrete Schritte statt Lippenbekenntnissen. Sie hat deshalb folgenden Antrag eingebracht:

Bei allen Neubauten, Sanierungen und Adaptierungen von öffentlichen Gebäuden durch die Stadt Salzburg wird der Einsatz von Photovoltaikanlagen zur Stromversorgung zwingend geprüft und die Errichtung einer Anlage bei technischer Machbarkeit vorgenommen.

Eine Vorgangsweise wie beim Neubau der Schwimmhalle Aya-Bad, wo die Installation einer Wärmepumpe, die die Betriebskosten massiv gesenkt und sich nach 12 Jahren amortisiert hätte, von ÖVP und SPÖ im letzten Moment verhindert wurde, soll bei Photovoltaikanlagen in Zukunft nicht mehr möglich sein. „Wir müssen als Stadt beim Einsatz erneuerbarer Energieträger Vorbild sein und jetzt endlich Dampf machen, sonst hinken wir bald nicht nur den CO2-Einsparungszielen, sondern auch dem Stand der Technik weit hinterher", so Saghi.

 

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