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LKW-Fahrverbote in Gnigl und Sam: Planungsausschuss ist am Zug

28.03.2012Planung: Verkehr

Anrainer sollen durch ein LKW-Fahrverbot über 3,5 Tonnen nun entlastet und Gefahrensituationen minimiert werden

Nach jahrelangen Versuchen, den LKW-Durchzugsverkehr zwischen Autobahnabfahrt Nord und Langwied/Gnigl in den Griff zu bekommen, schlägt die Verkehrsbehörde der Stadt nun ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen - „ausgenommen Anrainerverkehr" - vor. Im morgigen Planungsausschuss wird dieser Vorschlag zur Abstimmung gebracht. Er betrifft konkret den Bereich zwischen Aglassingerstraße (Langwied) und Landstraße/Samstraße vor der Autobahnauffahrt Nord, sowie dazu ergänzend die Durchfahrt Söllheimerstraße (Sam).

Seit Jahren versuchen wir schon die Situation für die Wohnbevölkerung in Gnigl und Sam durch einzelne Maßnahmen zu verbessern. Die Lärm- und Schadstoffbelastung ist aber nicht anders in den Griff zu bekommen als durch ein Fahrverbot für den LKW-Durchzugsverkehr", so Stadtrat Johann Padutsch zu der vorgeschlagenen Maßnahme.

Die Durchfahrt unter der Bahn in der Ziegeleistraße war immer nur als Zufahrt vom Knoten Nord zum Gewerbegebiet in Gnigl vorgesehenen, nie als Verbindung zum Stadtteil Gnigl selbst oder nach Langwied.

Unsere Verkehrsuntersuchungen haben einen starken Anstieg an LKW-Durchzugsfahrten in den vergangenen zwei Jahren gezeigt, während der Quell- und Zielverkehr stagniert. Dieser Verkehr, welcher im Untersuchungsgebiet seinen Ursprung hat, bleibt mit der Ausnahmeregelung weiter erlaubt, während der reine Durchzugsverkehr verhindert werden soll. Damit schaffen wir eine echte Entlastung für die ArainerInnen in Gnigl und Sam", ist Padutsch überzeugt. „Die Erreichbarkeit der Betriebe im Gewerbegebiet bleibt aber natürlich vom Knoten Nord wie von der Seite Gnigl/Langwied in vollem Umfang erhalten."

Durch den LKW-Verkehr war es in den vergangenen Jahren auch immer wieder zu Gefahrensituationen und Unfällen gekommen. Durch das Verbot soll nun vor allem auch die Verkehrssicherheit erhöht werden, zumal für die besonders gefährdeten FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Gerade auch auf der Söllheimerstraße sollte sich die Situation für FußgängerInnen durch die geplante LKW-Durchfahrtssperre erheblich verbessern.

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