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Gemeinderat: Baustadträtin stimmt gegen Optimierungsvorschläge ihres eigenen Ressorts

28.03.2012Natur und Umwelt: Klimaschutz

Klubobmann Hüttinger: „Für mich völlig unverständlich, warum Schmidt gegen die von ihrem Ressort ausgearbeiteten Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz beim Neubau Aya-Bad stimmt".

Ökologisch wirksam und ökonomisch sinnvoll", mit diesen knappen Worten lassen sich die von der SIG gemachten Vorschläge zum Neubau der Schwimmhalle Aya-Bad zusammenfassen. Konkret geht es um die Installierung einer Grundwasserwärmepumpe zur Beheizung des Bades. Die Kosten dafür hätten sich für die Stadt auf 300.000 Euro belaufen, berechnete Amortisationszeit durch die jährlich eingesparten Energiekosten: 12 Jahre.

Doch Baustadträtin Claudia Schmidt (ÖVP) machte zusammen mit ihrer Fraktion dieser sich mittelfristig selbst finanzierenden Maßnahme einen Strich durch die Rechnung. Sie stimmte in der heutigen Gemeinderatssitzung gegen den Vorschlag zur Energieoptimierung, der aus ihrem eigenen Ressort gekommen ist!

Für mich ist das völlig unverständlich", reagiert Klubobmann Helmut Hüttinger auf die Vorgangsweise von Schmidt. „Erst lässt die Baustadträtin Maßnahmen ausarbeiten, die der Umwelt dienen und das Budget der Stadt mittelfristig schonen - und dann stimmt sie selbst dagegen. Die Kurzsichtigkeit dieser Vorgangsweise liegt auf der Hand: Nachdem sich die Investition in spätestens 12 Jahren amortisiert hätte, das Bad aber sicher viel länger in Betrieb sein wird, wurde die Chance vertan sowohl klimafreundlich zu heizen, als auch effektiv Betriebskosten zu sparen".

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