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Energiekonzept Aya-Bad: Baustadträtin torpediert von ihr selbst vorgeschlagene Klimaschutzmaßnahmen

26.03.2012Natur und Umwelt: Klimaschutz

Zu früh gefreut: Die von Stadträtin Schmidt vorgelegten Optimierungsmaßnahmen für die Schwimmhalle AYA-Bad wurden im Senat am Montag teilweise wieder abgelehnt - auch von Schmidt selbst.

Ein durchwegs brauchbares Energiekonzept hat Stadträtin Claudia Schmidt (ÖVP) für die Neuerrichtung einer Schwimmhalle auf dem Gelände des Aya-Bades am Freitag vergangener Woche vorgelegt (!), schon drei Tage später ist wieder alles anderes. Baustadträtin Schmidt und mit ihr ÖVP und SPÖ rudern zurück und stimmen gegen den Einbau einer Grundwasserwärmepumpe zur Beheizung des Bades. Das war ein ganz wesentlicher Teil des Konzeptes zur energetischen Optimierung der Anlage. Einstimmig beschlossen wurden hingegen die Solaranlage am Dach, der Einbau eines Lüftungsgerätes zur Wärmerückgewinnung sowie eine Beckenabdeckung für die Außenbecken.

Gebot der Stunde ist der Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Energie. Warum eine rot-schwarze Mehrheit in der Stadt Salzburg diese Zeichen der Zeit nicht erkennen mag, ist mir ein Rätsel. Zuerst hat die Stadt auf die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen beim Neubau verzichtet, jetzt streicht sie - aus Kostengründen wie es heißt - die Wärmepumpe, die sich nach zwölf Jahren ohnehin amortisiert hätte. Wie will die Klimabündnisgemeinde Salzburg die Kyoto-Ziele erreichen, wenn sie sich nicht zum umfassenden Einsatz erneuerbarer Energieträger durchringen kann", fragt Bürgerlisten-Gemeinderätin Ulrike Saghi angesichts der Abstimmung im heutigen Senat.

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